Berechtigte Furcht

 

Ich fürchte weniger den Sünder

als vielmehr den Sünder, der seine

Sünde verharmlost und kultiviert,

statt sie zu bereuen, zu beichten

und (immer wieder) zur Gnade

Gottes umzukehren. Die Sünde ist

Feindschaft gegen Gottes schützende

Gerechtigkeit und Liebe und darf

weder vor sich selbst noch vor anderen

verharmlost werden. Die Welt ist auf

eine gute und geschützte Atmosphäre

angewiesen! Heute ist die Sünde doppelt

gefährlich, weil sie sich stets im Deck-

mantel der Toleranz, der Humanität,

des Fortschrittes und der Liberalität

präsentiert. Wir Menschen verfallen dem

Irrtum das ein geschändetes und einge-

schläfertes  und betäubtes Gewissen auch

ein gutes Ruhekissen sei. Grabesruhe aber

bewahrt nicht vor dem künftigen Sturm der

Gerechtigkeit im Gericht Gottes!