Aufklärer, die keine sind

 

Kaum ein Wort der deutschen Sprache wird so irreführend verwendet und ins glatte Gegenteil verkehrt als die so genannte sexuelle Aufklärung, die speziell durch die 68er eine beispiellose Abfinsterung darstellt, der leider Millionen Menschen folgen. Aufklärung reduziert sich auf die Ermahnung Kondome zu benutzen und erschöpft sich in dem Satz: „Tu was Du willst, wenn es Einvernehmlichkeit geschieht.“ Vergeblich sucht man Aufklärung über den Wert der Treue, Aufklärung darüber, dass jeder Mensch eine unsterbliche Seele hat, die auf Gottes schützende Gerechtigkeit und Liebe angelegt ist. Kein Aufklärer teilt mit, dass Fremdgehen nicht nur für den Fremdgeher selbst, sondern auch für dessen Freundin/Freund tödlich enden kann und dass keine Lust der Welt das wert ist. Sie reden vom Schutz und meinen nur die Kondome. Man hört kein einziges Wort davon, dass jeder Mensch ohnehin nur einen dünnen Selbstschutz (Schamgefühl) gegen Ausbeutung besitzt, sozusagen eine Ozonschicht des Selbstschutzes. Wenn dieser unsichtbare Selbstschutz durch massives Objektdenken z.B. Pornografie bombardiert, durchlöchert und somit schwer beschädigt wird, dann findet eine beispiellose Entwertung bis zur Bindungsunfähigkeit statt, die heute die ganze Welt bedroht.  Ein erdrückendes Übermaß an Gottlosigkeit hat uns dazu gebracht die schützende Ordnung Gottes zu verlassen und den Rattenfängern zu folgen, die den tiefen Verrat an der Liebe und Treue immer noch als Befreiung feiern und zu einem glanzvollen Geschäft mit der angestachelten Gier machen. Der wird ganz gezielt von seiner wirklich Bestimmung weg in eine Art Gegenparadies führt das uns bei voller Verpflegung innerlich verhungern lässt. Wir haben vor lauter falschen Tröstern echten Trost vergessen und vergessen, dass eine als Freudenhaus umfunktionierte Welt keine echte Freude mehr beinhaltet und damit persönliche und allgemeine Probleme produziert, die man einfach unter den Teppich kehrt. Millionenfache Abtreibungen haben wir seit den 68ern, die das Tor zum Tode sehr weit aufgestoßen haben. 12 000 Selbstmorde jedes Jahr in Deutschland, Hunderttausende, die an Depressionen leiden, Millionen Menschen die Gott den Rücken kehren und Millionen Christen, die immer Zeitgeistergebener und damit  fürchterlich lau geworden sind. Wir knien nieder am Sautrog des Zeitgeistes und lassen uns mästen mit schweren Irrtümern, Verbrechen und toter Selbstvergessenheit. Diesen täglichen Verrat impfen wir sogar Kindern ein und erklären das zur Normalität. Das falsche Toleranz gegenüber schwerem Unrecht immer schwere Intoleranz gegenüber Gottes schützenden Geboten führen muss und damit tiefer und tiefer in die Diktatur der Perversen führt, wer will das schon wahrhaben?! Kein Kamel wäre so dumm verdurstend an einer echten Oase vorbeizuwanken, um sich an einer Fata Morgana mit Leere zu betrinken! Wie weit sind wir vom selbstständigen Denken abgekommen, wie tief haben wir uns versklaven lassen. Wir verwechseln falsche Freiheit mit der Freiheit Gottes und wissen anscheinend nichts mehr von deren unaussprechlicher Schönheit. Die Sehnsucht nach echten Inhalten lassen wir uns aufspalten bis zur Sucht und wollen nicht wahrhaben, dass wir so zu lebenden Toten geworden sind von denen Jesus so warnend spricht.

 

Der Sämann sät das Wort.

15 Auf den Weg fällt das Wort bei denen, die es zwar hören, aber sofort kommt der Satan und nimmt das Wort weg, das in sie gesät wurde. 16 Ähnlich ist es bei den Menschen, bei denen das Wort auf felsigen Boden fällt: Sobald sie es hören, nehmen sie es freudig auf;17 aber sie haben keine Wurzeln, sondern sind unbeständig, und wenn sie dann um des Wortes willen bedrängt oder verfolgt werden, kommen sie sofort zu Fall.18 Bei anderen fällt das Wort in die Dornen: sie hören es zwar,19 aber die Sorgen der Welt, der trügerische Reichtum und die Gier nach all den anderen Dingen machen sich breit und ersticken es, und es bringt keine Frucht.20 Auf guten Boden ist das Wort bei denen gesät, die es hören und aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfach, ja sechzigfach und hundertfach.21 Er sagte zu ihnen: Zündet man etwa ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber oder stellt es unter das Bett? Stellt man es nicht auf den Leuchter?22 Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht an den Tag kommt.23 Wenn einer Ohren hat zum Hören, so höre er!24 Weiter sagte er: Achtet auf das, was ihr hört! Nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zugeteilt werden, ja, es wird euch noch mehr gegeben.25 Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.   Matthäus Evangelium

 

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