SEXFRONT

rororo, Sachbuch

Autor: Günter Amendt

 

Dieses Kult Aufklärungsbuch der 68er ist ein weiterer Beleg für deren Menschenverachtung. Auf den Seiten 10 und 11 sieht man zwei nackte Kinder, Junge und Mädchen, etwa 10 Jahre.  Das Mädchen streichelt den Penis des Jungen steif und ein Erwachsener fotografiert die Szene.  Die Sprache des Autors ist rücksichtslos, es wimmelt nur so von vulgären Kraftausdrücken. Der Angriff gegen Familie, gegen Treue und vertiefte Bindung erfolgt frontal, Sexualität muss entfesselt, ohne Bindung und Treue sein und somit ein Machtmittel den Staat zu zerstören. Die Einrichtung der Familie, so der Autor, sei durch nichts zu rechtfertigen. Dementsprechend werden die aufzuklärenden Kinder und Jugendlichen zur sexuellen Anarchie aufgerufen. Was das alles an Leid und Elend und pausenlosem Verrat und Selbstverrat bedeutet verschweigt Günter Amendt. Die Partyregel des Autoren lautet:  „Gibt es was zu essen? 2. Gibt es was zu trinken? Gibt es was zu ficken?“ Wenn letzteres fehlt soll man eine andere Fete aufsuchen. Zur Homosexualität heißt es: „Eine der idiotischsten Geschichten, die umgehen, ist die der homosexuellen Verführung. Es gibt im Sexuellen überhaupt keine Verführung.“ Der Autor empfiehlt sexuelle Betätigung und seelische Übereinkunft mit einem Menschen zu trennen. Günter Amendt spricht Geschlechtskrankheiten wie AIDS an und meint: „Trotzdem verzichte ich aus zweierlei Gründen darauf auch nur eine der Krankheiten zu beschreiben. Einmal ist zu sagen, dass alle Geschlechtskrankheiten heilbar sind (!!!!!), was voraussetzt, dass man sie erkennt und behandelt.“ Diesbezüglich also, auch im Zeitalter von Aids, volle Entwarnung durch den Autoren. Jede schützende Moral, jeder vertiefte Glaube an die Liebe, jeder Glaube an Gott, in dieser zutiefst gestörten Schöpfungsordnung, wird von Amendt mit Hohngelächter überzogen, ja dem Faschismus gleichgesetzt. Die Frankfurter Rundschau ist sich nicht zu schade über diese Wer zu sagen: „Ein sensibler, geradezu zärtlicher Antilieblosigkeitstraktat mit viel Humor.“