DAS SEXBUCH
Günter Amendt
Rowohlt Verlag
Dieses so genannte Aufklärungsbuch der 68er, das vorgibt die
Stimme der Jugend zu sein, strotzt nur so vor Menschenverachtung. Schon Eingangs
zeigt DAS SEXBUCH einen Jungen von etwa
10 – 11 Jahren dem ein gleichaltriges Mädchen den Penis steif streichelt. Als Zeichnung ist eine Gruppensexorgie zu
sehen und die Aufforderung an Jungen und Menschen zu onanieren. Die
Fäkaliensprache zieht sich durch das ganze Buch und bezieht sich immer auf
Sexualität. Laut Autor ist das komplette Leben nur rein sexuell zu verstehen
und entsprechend massiv werden die Leser manipuliert. Echte Liebe und echte
Zuwendung gibt es für Günter Amendt nicht. Die
Kontaktadressen der so genannten Pro-Familia dürfen
für Abtreibungswillige natürlich nicht fehlen, RU 486 wird zur Frühabtreibung
wärmstens empfohlen. Um das gute Argument zu entkräften, dass Jugendliche vor
Verführung geschützt werden müssen, wird die Fotografie eines spießig wirkenden
Mannes aus den 50ern mit Sprechblase
gezeigt. Das Buch klärt nicht auf, es finstert ab und ist an Verdorbenheit kaum
zu überbieten. Der Verrat an echter Liebe und echter Zuwendung ist sehr groß.
Die Finsternis wird zum Licht, das Licht zur Finsternis erklärt. Herr Amendt hat eindeutig ein pervertiertes Verhältnis zur
Sexualität und stülpt seine Vorstellungen Jugendlichen über. Die Perversion
zeigt sich in seiner Sprache, er begreift Sexualität nicht als ein schönes
Feuer das gehütet werden sollte, sondern als ein Mittel die Menschen
Bindungsunfähig zu machen. Schon Sigmund Freud, der doch gewiss kein Moralist
war, hat gesagt, dass die Zerstörung des Schamgefühls der Beginn des
gefährlichen Schwachsinns ist. Menschen wie Günter Amendt
werden in ihrer großen Gottlosigkeit niemals begreifen, dass schützende Moral
nichts mit Moralistentum zu tun hat und nicht
Sexualfeindlich ist. Und sie werden auch
niemals bemerken, dass die entfesselte Sexualität, die sie vehement fordern und
fördern, mehr Opfer unter den Menschen schafft als alle unseligen Kriege
zusammengerechnet… Sie kommen sich so
revolutionär vor und haben eine entfesselte Sexualität geschaffen, die sehr
Sexualfeindlich ist, weil sie Treue, Liebe zu Gott und kritisches Denken
diktatorisch ausschalten.