Rundbrief MUT e.V.                           Ein Volk das seine Kinder

September 2006,  69151 Neckargemünd, Am Schänzel 1                         nicht mehr schützt und liebt

                                                                                          muss an seinem Gottlosen Egoismus

                                                                                       zugrunde gehen und  anderen das Land überlassen                  

 

Liebe Vereinsmitglieder

 

Sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche wird das Wort Gottes streng zensiert und schwer fahrlässig uminterpretiert. Das führt zwangsläufig zu einer großen Loslösung von Gottes schützenden Geboten und zu einem immer größer werdenden Leid und Unheil auf Erden. In der evangelischen Kirche wurde schon im Mittelalter das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, also nicht alleine mit schweren Fehlern der Kirche aufgeräumt, sondern gleich auch mit Gottes Wort selber, auf das man gleichzeitig vorgab 1:1 zu pochen.  So schaffte Luther beispielsweise die Beichte ab, zu der Christus selber doch dringend ermahnt. Wenn aber die Beichte abgeschafft ist, dann brauche ich nicht nur meine Schuld nicht mehr zu bekennen, ich brauche die Schuld dann auch nicht mehr als Schuld anzusehen und kann alles der Gnade Gottes überlassen. Diese Sichtweise führt zwangsläufig in einen Liberalismus, der selbst schwerstes Unrecht begünstigt! Auf die Gnade Gottes kommt es zwar in der Tat sehr an, nicht aber ohne Buße und den aufrichtigen Versuch der Umkehr von der Jesus Christus seine Gnade doch immerhin abhängig macht. Denn wie sollte ein Mensch ohne Buße und Umkehr, ohne Demut und Gebet, ohne Reue und Wachsamkeit zur Liebe finden, die doch durch eine gegenteilige Lebenshaltung atmosphärisch unmöglich gemacht wird? Wir tun immer so selbstsicher im Glauben, aber werden wir einer näheren Überprüfung wirklich standhalten? Dabei geht es ja nicht alleine um unsere Sünden, die wir nicht mehr beichten und somit entsorgen, es geht doch auch um das Schlechte, das geschieht, gegen das aber kein Damm mehr gebaut wird, weil wir ja ach so liberal, tolerant und human im Sinne des Zeitgeistes geworden sind. Luther schaffte auch das Fegefeuer ab, an das heute ja auch kaum mehr die Katholiken glauben, obwohl in der Bibel der Hinweis auf das Fegefeuer immer wieder steht. So ermahnt uns Christus auf dem Weg zum Gericht mit dem Richter klar zu kommen, da er uns ansonsten verurteilen und ins Gefängnis werfen wird, bis wir auch den letzten Heller unserer Schuld beglichen haben. Und der heilige Paulus sagt, dass sündige Menschen zwar gerettet werden können im Jenseits, jedoch nur wie durch ein Feuer hindurch. Eine Sünde gegen den heiligen Geist, so Christus, kann überhaupt nicht mehr vergeben werden. Steht nicht auch in der Bibel vieles zur Ehelosigkeit, zu der der heilige Paulus rät, wenn der Mensch seine Triebe unter Kontrolle hat? Haben die Jünger Christi, sofern sie nicht schon bei der Zusammenkunft mit Christus verheiratet waren, etwa in seiner unmittelbaren Nachfolge geheiratet? Haben sie nicht alles stehen und liegen gelassen? Was also soll falsch sein am Zölibat?  Alle Christen, angefangen von der katholischen Kirche bis hin zu allen erdenklichern Sekten, behaupten die Bibel sehr genau zu kennen, aber ist das wirklich der Fall? Selbst Nichtchristen sagen dass sie sich mit der Bibel gut genug auskennen und lehnen sie ab! Wir reden über Gott ohne sein Wort 1:1 zur Kenntnis zu nehmen! Die Sekte „Universelles Leben“, von einer Frau angeführt, die behauptet die letzte Prophetin Gottes zu sein, stellte gleichzeitig vor der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften einen Verbotsantrag gegen die Bibel!! Was hier so an Lüge und Falschheit und schweren Irrtümern direkt ins Auge springt, das liegt bei sehr vielen Christen und Nichtchristen nur besser versteckt, da sie innerlich das Wort Gottes längst schon ablehnen und sich darum einen Jesus des Zeitgeistes kreiert haben. Wie ist es ansonsten möglich, dass der ehemalige katholische Priester und heutige Moraltheologe Professor Eugen Drewermann im  Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL wörtlich sagte, dass es humaner sei einen Wurm an einen Angelhaken zu hängen als ein Kind im dritten Monat abzutreiben!? Dieser Mann – und bei weitem nicht nur er!!! – redet so einen dämonischen Wahnsinn und behauptet doch von sich besonders lieb zu sein und voller Gotteskenntnis. Wie ist es möglich, dass wir Christen behaupten echte Christen zu sein und gleichzeitig keine öffentliche Werbung für das Gute machen, während die Werbung für das Schlechte „erfolgreich“ auf Hochturen läuft!? Hat Christus uns etwa zur Schläfrigkeit eingeladen? Sind wir etwa nicht verantwortlich für die vielen Seelen, die zugrunde gehen, weil sie niemand mehr gegen das Böse in Schutz nimmt?

 

Nahezu jeder Mensch besitzt in unserem Land sein so genanntes Handy und weiß, dass er es von Zeit zu Zeit wieder aufladen muss, damit der Aku nicht leer ist und ein Sprechen überhaupt noch möglich ist. Begreifen wir die Wichtigkeit des Gebetes ohne das wir den inneren „Aku“ nicht mehr aufladen können, also keine Kraft haben zu lieben und den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen? Wie viele Christen sind Christen mit leerem Aku, weil sie die Kraft des Gebetes weit unterschätzen! So kommt es, dass das Böse weltweit auf dem Vormarsch ist und das Gute in den Menschen erstickt. Warnend sagt die Bibel, dass der Tag des Herrn nicht hell ist sondern dunkel und dass ihn niemand herbeisehnen soll. Warnend sagt die Bibel, dass an diesem Tag der Mond schamrot werden wird und das alle Gesichter der Menschen glühen und an allen Knien das Wasser entlanglaufen wird. Unsere Sünden und Frevel gegen Gottes Liebe sind sehr zahlreich und niemand von uns sollte dem schweren Irrtum verfallen Gott werde lächelnd sagen: Schwamm drüber! Wir haben die kurzen Tage dieses Lebens um uns vom Geist Gottes zur echten Liebe heranbilden zu lassen, um so geformt zu werden zum ewigen Leben hin. Wenn wir den Geist Gottes aber ablehnen dann verwerfen wir zwangsläufig unsere hohe Berufung zum ewigen Leben hin und dienen nur noch den Trieben, dem Zeitgeist und werden also Hochverräter an uns selbst und am Mitmenschen. Wer kann diese Verantwortung vor Gott schultern? Wir sind verpflichtet zu warnen!

Wir sind verpflichtet zum Widerstand!