Sexsucht
und Psychiatrie
oder: Wenn Sucht gefördert wird
(Nur wenige gestehen sich ein Bindungsunfähig zu sein
und andere dazu zu verführen.)
Auszug aus „Lehrbuch für Psychiatrie,
Hans Hoff, Beonno
Schwabe und Co Verlag:
Betrachtet
man nun das Familienmilieu der zur Sucht neigenden Persönlichkeitstypen, so findet
man, dass Erblichkeit hier kaum eine Rolle spielt. Vielmehr stammen die meisten
Menschen häufig aus zerstörten Familien (und einer zerstörten Medienwelt!!),
die ja so häufig den Boden für die Entstehung von Neurosen und Psychopathien
abgeben. Im weiteren Verlauf dieser Entwicklung sehen wir dann meist an diesen
Menschen alle Zeichen der Psychopathie auftreten: sie sind nicht imstande,
reife libidinöse Beziehungen von längerem Bestand einzugehen, nicht selten
neigen sie zu den verschiedenen Perversionen, da ja ihre Sexualität keine
ausgereifte ist, sondern sich polymorph entwickelt. Der Mangel der Fähigkeit,
echte libidinöse Beziehungen anzuknüpfen, trägt aber eine große Gefahr in sich,
die noch durch das tiefe Minderwertigkeitsgefühl, an dem jeder Süchtige leidet,
bedeutend verschärft wird. Zum Ausgleich dieser Insuffizienzgefühle trachtet
der Süchtige, andere Personen auf sein Niveau herunterzuziehen, und da ihm ja
weitgehend jede Hemmung fehlt, wird er so für seine Umgebung in hohem Maße
„infektiös“ wirken, wie z.B. morphiumsüchtige Ärzte häufig viel eher dazu
bereit sind, ihren Patienten Morphium zu verschreiben, als nichtsüchtige
Berufskollegen. (Was also wollen wir zur Normalität erheben???) (…) Nun ist der normale Mensch imstande, über die
Schwierigkeiten des Lebens ohne weiteres hinwegzukommen. Psychopathen und
Neurotiker aber werden, infolge ihrer abnormen Persönlichkeitsstruktur, wie
schon geschildert, anfälliger für Suchtmittel sein. Man muss sich nach den
Gründen fragen, warum eine Sucht lange Zeit auf einen kleinen Kreis von
Menschen beschränkt bleibt und plötzlich dann auf eine große Zahl von Personen
überspringt. Auslösend wirken hier in der Regel äußere Faktoren, meist handelt
es sich darum, dass ein Händlerring seine Geschäfte auf ein bisher freies
Gebiet ausdehnt und nun versucht, namentlich die Jugendlichen, in den Bereich
der Süchtigkeit einzubeziehen (herabzuziehen!). Junge Menschen haben ja immer
Schwierigkeiten und es ist klar, dass eine ungefestigte Persönlichkeit (also
nicht alleine Jugendliche und Kinder!!), die mit der Sexualität und anderen
Triebfaktoren und deren sozialer Anpassung nicht fertig werden kann, anfällig
für ein Suchtmittel (wie z.B. das der
Pornografie) ist. Dies bewirkt zunächst einen Wegfall der inneren Spannungen
und einen Durchbruch der Überichforderungen, was aber
wiederum zu Schuldgefühlen und einer neueren Spannungserhöhung Anlass gibt. (…)
Sucht bedeutet ja immer Abkehr von der Realität und Eintritt in eine Traumwelt.
Eine in ihren Lebenshoffnungen enttäuschte Jugend ist daher äußerst gefährdet,
einer Sucht zu verfallen (und sollte nicht denen überlassen werden, die zur
sucht verführen!) Treffen also beide Bedingungen zusammen, nämlich die leichtere
Beschaffungsmöglichkeit des Suchtmittels (durch das Legalisierte Pornoangebot!)
als äußerer Faktor und eine gesellschaftliche Unordnung (bzw. Dekadenz), dann
kann die endemische Sucht zur Epidemie werden.“
Erklärung der Fachbegriffe:
Neurose: Neigung seelische Erlebnisse Abnorm u. krankhaft zu
verarbeiten.
Psychopath: seelisch gestörter Mensch
Libidinöse Beziehung: krankhaft oder gesund auf den Trieb bezogen
Polymorph: verschiedengestaltig
Überichforderung: Innere Aufforderung zur höherwertigen Idee
Insuffizienz: Unfähigkeit, unzureichend, unzulänglich.
Jesus
spricht:
„Und weil die Missachtung von Gottes
schützenden Geboten überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer
aber bis zum Schluss standhaft bleibt, der wird gerettet.“
Math. Evangelium
„Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es
muss zwar Verführung geben, doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet.“
Math.
Evangelium
Wie
sehr fördern so genannte Aufklärung und Pornografie die Bindungsunfähigkeit. Wie
sehr wird das kranke zum Maßstab erhoben und das Normale als rückständig
belächelt. Können wir uns das leisten?