Der Zeitgeist: Garant für ungereinigte Kloaken.

 

Jeder Mensch ist auf eine innere Reinigung angewiesen, da ausnahmslos jeder in sich eine Art Jauchegrube des Schlechten trägt, die von Zeit zu Zeit dringend der Entsorgung bedarf.  Findet diese Entsorgung nicht statt, gärt und brodelt das Schlechte und treibt den Menschen immer tiefer in die Fremdbestimmung, macht aus ihm also eine Art lebenden Toten von denen schon Christus so warnend spricht: "Lass die Toten ihre Toten begraben, du aber komm und folge mir nach!"  Läuft die innere Jauchegrube irgendwann über, verbreitet sie nichts als Gift, Gestank, Sucht, Verbrechen, Gleichgültigkeit, Gier und glatte Worte...  

 

Jesus Christus bietet uns durch die Beichte ein einmaliges Gnadengeschenk, ein großes Sakrament an. Denn nur er besitzt die Möglichkeit uns von alle Fremd- und Eigenschuld zu befreien und so ein neues, wirklich lebenswertes, auf ein unfassbar großes Ziel ausgerichtetes Leben zu schenken. Reinheit aber ist der Todfeind dieses Zeitgeistes, da er an der Unreinheit viel zu viel verdient und hinter ihm das personifizierte Böse steckt. Die schützenden Gebote Gottes sind ihm daher ein Dorn im Auge und dementsprechend nicht angesagt. Folglich schüttet der Zeitgeist kräftig Parfüm auf die Jauche der Menschheit, um täuschenden Wohlgeruch zu verbreiten und das Gewissen der Menschen einzulullen.  Planmäßig wird der Mensch, werden die Völker dem Abgrund zugeführt und sie sollen noch viel Geld und am Ende sogar  mit dem Verlust der Seligkeit dafür bezahlen. Was ist geschehen, dass die ganze Welt auf den tödlichen Zeitgeist mit seinen glatten Worten von pervertierter Humanität, pervertierter Liberalität und pervertierter Toleranz so tief hereinfällt? Bemerkt niemand die zunehmende Diktatur der Perversen, bemerkt niemand wie oberflächlich und damit plakativ unser Leben geworden ist?  Deutet niemand mehr entsetzt auf die vielen „schwarzen Löcher“ im Plakat in die immer mehr Menschen unauffindbar durch Krankheit, Verzweiflung, Mord, Selbstmord, Totalentwertung usw. verschwinden? Glauben wir allen ernstes die Opferzahlen der pervertierten Demokratien würden unterhalb der Opferzahlen des Faschismus und Kommunismus liegen?

 

Nur Gott alleine ist das Leben, die Liebe und die Gerechtigkeit. Solange wir uns in seinem Bereich im Gebet und dem aufrichtigen Versuch der Treue  bewegen, strahlt die Ewigkeit uns an und führt uns zum ewigen Leben, bewahrt uns auf dieser Erde vor zuviel Lug und Trug, Tod und Untergang. Wenn wir uns aber von Gott entfernen, entfernen wir uns vom Leben und finden nichts als den Tod. Denn kein Mensch – so überzeugend er auch immer handelt und spricht – vermag Leben und Liebe und Gerechtigkeit zu machen. Schaut in die Geschichtsbücher, schaut in die Gegenwart!! Welcher Mensch hätte je aus sich selbst heraus oder aus anderen Menschen heraus das Leben gefunden? Wenn wir uns von Gott abwenden, wenden wir uns vom Leben an und damit automatisch den Täuschungen und Selbsttäuschungen zu. Ein Leben ohne Beichte ist kaum mehr als Leben zu bezeichnen. Denn eine häufige Entsorgung der inneren Jauchegrube haben wir ausnahmslos alle bitter nötig, auch wenn der Zeitgeist mit seinen Gegenangeboten von Betäubung, Berieselung und Verblendung uns das ausreden will.

 

 

„Weh dem sündigen Volk, der schuldbeladenen Nation, der Brut von Verbrechern, den verkommenen Söhnen! Sie haben den Herrn verlassen, den Heiligen Israels haben sie verschmäht und ihm den Rücken gekehrt.“    Jesaja.¼

 

„Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur wenige Menschen werden übrig gelassen.“   Jesaja 24/5-6

 

„Ihr habt gesagt: Wir haben mit dem Tod ein Bündnis geschlossen, wir haben mit der Unterwelt einen Vertrag gemacht. Wenn die Flut heranbraust, erreicht sie uns nicht; denn wir haben unsere Zuflucht zur Lüge genommen und uns hinter der Täuschung versteckt.“   Jesaja 28/15

 

„Nur in Umkehr und Vertrauen liegt eure Rettung, nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft. Doch ihr habt nicht gewollt, sondern gesagt: Nein, auf Rossen wollen wir dahinfliegen. Darum sollt ihr jetzt fliehen. Ihr habt gesagt: Auf Rennpferden wollen wir reiten. Darum rennen die Verfolger euch nach. Tausende werden zittern, wenn ein einziger droht, wenn nur fünf euch drohen, ergreift ihr alle die Flucht, bis das, was von euch übrig ist, aussieht wie ein Fahnenmast auf dem Gipfel eines Berges, wie ein Feldzeichen auf dem Hügel.“   Jesaja 30/15-17

 

„Wen hast du beschimpft und verhöhnt, gegen wen die Stimme erhoben, auf wen voll Hochmut herabgeblickt? Auf den Heiligen Israels.“    Jesaja  37/23

 

„Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, wenn der Atem des Herrn darüber weht. Wahrhaftig, Gras ist das Volk. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.“   Jesaja. 40 7-8

 

„Seht ihr seid nichts, euer Tun ist ein Nichts; einen Gräuel wählt, wer immer euch wählt.“       Jesaja. 41/24

 

„Wer von euch den Herrn fürchtet, der höre auf die Stimme seines Knechtes. Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott. Ihr alle aber, die ihr Feuer legt und Brandpfeile entzündet, sollt in die Glut eures eigenen Feuers laufen und in die Brandpfeile geraten, die ihr entflammt habt. Durch meine Hand kommt das über euch; am Ort der Qualen werdet ihr liegen. Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt und die ihr den Herrn sucht. Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet.“

                                                         Jesaja 51

 

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