Lieben, kuscheln, schmusen

Pro-Familia NRW

Ökotopia Verlag Münster

 

Kinder in Grund- und Vorschule werden durch das so genannte Aufklärungsbuch „lieben, kuscheln, schmusen“ von Pro-Familia mit der Sexualität Erwachsener förmlich überfallen und schweren Gruppenzwängen ausgesetzt. Es bleibt nur zu hoffen, dass Erzieher und Lehrer diese Art der Aufklärung ablehnen und damit auch das Buch (und Pro-Familia!!!) nicht in den Kindergarten oder die Grundschule einlassen. Schon im Vorwort wird bedauert, dass man sich heute sehr mit dem Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch, nicht aber mit der Einführung von Kindern in die Welt der Erotik beschäftige. Sexuelle Sinnlichkeit, so Pro Familia, soll erlaubt werden damit Kinder Befriedigung erfahren. Es wird auf Seite 31 eine Situation vorgestellt, verbunden mit der Frage ob es sich dabei um Missbrauch handele: „Der Opa nimmt seine Enkelin auf den Schoß und bekommt eine Erektion.“ Das erigierte Glied des Opas, so Pro-Familia, weise nicht auf einen Missbrauch hin. Dass Sexualität erst nach und nach im Menschen erwacht, verneint Pro-Familia. Zitat: „Von einem erwachen der Sexualität kann überhaupt keine Rede sein. Die Sexualität hat nie geschlafen. Nur die Erwachsenen haben gepennt.“ (Seite 39)  Pro Familia beklagt:im Kindergarten: „Wenn ein Junge und ein Mädchen versuchen, das Glied in die Scheide einzuführen, wird das  auf der Stelle unterbunden, unabhängig davon, ob die Kinder dabei Spaß haben oder nicht.“ (Seite 45) Wenn bei Kindern das Schamgefühl funktioniert, sie also öffentlich nicht nackt sein wollen, wird das von Pro-Familia hart kritisiert. Zitat: „Ohne die Ursachen kennen zu müssen, spüren die ErzieherInnen: „Bei diesen Kindern stimmt was nicht.“ Auf Seite 78 wird gezeigt wie ein gesundes Kind seine Eltern malt: Den Vater mit großem Penis, urinierend und die Schamlippen der Mutter besonders stark hervorgehoben. Eine Seite weiter wird dann „Zeig mal!“ das große Aufklärungsbuch der 68er empfohlen in dem der Sex zwischen Kindern und Erwachsenen ausdrücklich als empfehlenswert beschrieben wird, wenn er in so genannter „Einvernehmlichkeit“ geschieht.  Die Pädophilen betonen schon seit Jahren auf ihren Homepages und in öffentlichen Stellungnahmen, dass sie stets auf „Einvernehmlichkeit“ achten würden, die sie den Kindern unterstellen und so zu  Miteingeweihten und Mitgefangenen machen. Einvernehmlichkeit ist das moderne Wort für Kindesbetörung! Auf Seite 84 sollen Kinder am Penis oder der Scheide anderer Kinder riechen lernen. Auf Seite 90 werden Erzieher aufgefordert alle Kinder des Kindergartens nackt auszuziehen und zu „Po-Begutachtern“ zu machen. Die Oberkörper und Köpfe der Kinder sollen mit Bettlaken abgedeckt werden. Ein Kind muss nun das Pospiel beginnen, also erraten welcher Po zu welchem Kind gehört. Es folgt dann das „Dieser Pimmel gehört zu“ Spiel. Kinder sollen Nacktbilder von Zuhause mitbringen und aus diesem Memorys machen. (Seite 90) Auf der Seite 98 werden die Erzieher ermuntert mit Kindern „Mars-Nackedeis“ zu spielen. Alle Kinder stellen sich nackt Rücken an Rücken und spreizen weit die Beine dabei und reiben die Hintern aneinander. Durch die gespreizten Beine hindurch sollen die Kinder sich dann die Hände reichen. Die Sexanleitungen durch Pro-Familia nehmen kein Ende, Kindheit darf nicht Kindheit sein! Und Erzieher, Lehrer und Eltern werden ermuntert den Vorstellungen der so genannten Pro-Familia Folge zu leisten. Eine Schuldirektorin erzählte mir vor Jahren, dass sie Pro-Familia eingelassen habe und Ihr während der Pro-Familia Schulstunde der Atem gestockt sei.  Kinder können Fragen zur Sexualität haben und solche Fragen sollten auch beantwortet werden, was Pro-Familia aber unter Kleinkinder- und Grundschulkinderaufklärung versteht ist in unseren Augen ein moralisches Verbrechen an unschuldigen Kinderseelen!