WHO-Vertreterin:
Ärzte zur Abtreibung zwingen
http://www.ots.at/meldung.php?schluessel=OTS_20041013_OTS0015&ch=politik
WHO empfiehlt: Zwingt
Ärzte zur Abtreibung
Wien:
370 Abtreibungslobbyisten sprechen bei ihrem Kongress
Klartext über praktizierte Abtreibungspolitik.
Hauptsponsor
SPÖ
Wien (OTS) - Im
September 2004 fand in Wien der sechste Kongress
der "Internationalen Vereinigung von Fachkräften und Verbänden zu
Schwangerschaftsabbruch und Kontrazeption" (FIAPAC) statt. Hauptsponsoren
waren Bettina Stadlbauer als
SPÖ-Bundesfrauensekretärin, Bürgermeister Dr. Michael Häupl
(SPÖ), Mag. Sonja Ramskogler (Abgeordnete zum Wiener
Landtag, SPÖ), die Stadt Wien sowie Dr. Christian Fiala
(Leiter des österreichischen Ambulatoriums
für Schwangerschaftsabbruch "Gynmed",
Vorsitzender der FIAPAC).
Verschiedene politische
Strategien zur Förderung der Abtreibung
waren wichtigstes Thema der Veranstaltung. So plädierte etwa Joyce Arthur, die
Leiterin des kanadischen "Pro Choice-
Action Network", für die Änderung der Sprache in
Bezug auf Frau und Mutterschaft. Man dürfe sich nicht der patriarchalisch
geprägten Sprechweise bedienen, die Mutterschaft als Teil des Frauseins sehe.
Auch müsse beispielsweise in Bezug auf die Abtreibung
eine Bedeutungswandlung herbeigeführt werden. Wesentlichster Punkt sei, die Abtreibung als moralisch gute und
grundsätzlich positive Entscheidung zu sehen. Es ist nicht genug, die Abtreibung zu akzeptieren, sondern sie
muss als guter Ausgang ("good end") einer Schwangerschaft betrachtet
werden.
Schließlich forderte
Joyce Arthur noch, die Abtreibung
in das normale Gesundheitssystem zu integrieren, um Barrieren und Schwellen
abzuschaffen. Gunta Lazdane,
die Delegierte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) betonte daraufhin: Es sei
notwendig, Ärzte durch das Gesetz zu Abtreibungen zu zwingen, weil sie es sonst
nicht tun würden.
Ein weiterer Punkt wurde
durch Anne van Lancker, Sozialdemokratin und
Abgeordnete zum Europäischen Parlament eingeworfen. Nach ihren
Erkenntnissen ist grundsätzlich jede gesetzliche Regelung der Abtreibung eine Hürde für die Frau und
senkt dadurch die Abtreibungszahlen. Sie selbst warnt vor dem Argument,
dass liberale Gesetze die Zahl der Abtreibungen senken würden, weil sich das
statistisch nicht bewahrheitet hat. Das führt zu einem Erklärungsnotstand bzw.
dem Verlust der Glaubwürdigkeit. In Finnland steigt beispielsweise die Zahl der
Abtreibung bei Jugendlichen seit
drei Jahren stark an.
Wanda Nowicka aus Polen ist eine professionelle hauptamtliche Abtreibungsaktivistin.
Sie empfiehlt den Abtreibungsorganisationen einen vorsichtigen Umgang mit
dem Argument, ein liberales Gesetz verhindere, dass Frauen bei unsicheren
Schwangerschaftsabbrüchen sterben. Seit Einführung der strengen Gesetze
in Polen 1990 sei die Sterblichkeit in Zusammenhang mit Schwangerschaften
nämlich gesunken.
Das sind nur Auszüge aus
dem Bericht des Korrespondenten Mag. Gernot Steier,
der im Auftrag des Vereins 'Jugend für das Leben' an dem Kongress der FIAPAC teilgenommen hat. Den
vollständigen Text finden Sie unter
http://www.jugendfuerdasleben.at/detail.php?id=234 .
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