Wer keine Vergebung sucht wird Strafe finden

 

„Solang ich es verschwieg, waren meine Glieder matt, den ganzen Tag musste ich stöhnen. Denn deine Hand lag schwer auf mir bei Tag und bei Nacht; meine Lebenskraft war verdorrt wie durch die Glut des Sommers. Da bekannte ich dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben. Darum soll jeder Fromme in der Not zu dir beten; fluten hohe Wasser heran, ihr werden sie nicht erreichen.“ Psalm 32

 

Nur ein totes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen? Dann wird es aber ein böses Erwachen geben, da das Gericht Gottes nicht schläft. Wir haben unser Gewissen einlullen lassen und es dem Zeitgeist unterworfen. Selbst schlimmste Schuld wie Pornografie und Abtreibung wird stark parfümiert und als „liberale Werte“ dargestellt, obwohl das Land daran zugrunde geht.

 

Immer wieder mahnt uns Jesus Christus zur Buße und Umkehr, aber selbst laue Christen glauben diese nicht nötig zu haben.  Wie wichtig die Beichte ist beweisen die Worte Jesu an seine Jünger: „Wenen ihr die Sünden nachlasst, denen sind sie nachgelassen, wenen ihr sie aber nicht nachlasst, denen sind sie nicht nachgelassen.“

 

Hat Christus etwa die schwere Verführung unserer Tage verharmlost? Keineswegs! Denn er sagt:  „Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.“  Markus 9  42-43

 

Die Bibel sagt zu Recht, dass wir Menschen ausnahmslos alle Sünder sind und der Gnade bedürfen.  Darum stellt uns Jesus jenen Mann als Vorbild hin, der ganz hinten im Tempel steht und nicht wagt die Augen zu Gott zu erheben, aber im Stillen spricht: „Oh Gott, sei mir armen Sünder gnädig!“ Statt das wir auch so demütig beten, parfümieren wir unsere Schuld und machen sogar noch ein großes Geschäft daraus, das dann auch andere schwer verführt innerlich zugrunde richtet. Das Reinheitsgebot begreifen wir beim Bier, nicht aber für die Herzen und Seelen der Menschen. So wird ein Mensch zum Raubtier des anderen und weiß nicht was er da so billig macht und an sich reißt.

 

Wie sehr fürchten heute Christen den Zeitgeist in den Medien, in der Politik, in der Industrie und Gesellschaft und verleugnen damit also Gott, der uns zum furchtlosen Bekenntnis aufruft! Merken wir nicht, dass unsere Liberalität und falsche Toleranz unermessliches Unrecht begünstigt?

 

Jesus spricht: „Euch aber, meinen Freunden, sage ich: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, euch aber sonst nichts tun können. Ich will euch zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet euch vor dem, der nicht nur töten kann, sondern die Macht hat, euch auch noch in die Hölle zu werfen. Ja, das sage ich euch: ihn sollt ihr fürchten. (..) Ich sage euch: Wer sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem wird sich auch der Menschensohn vor den Engeln Gottes bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, der wird auch vor den Engeln Gottes verleugnet werden. Jedem, der etwas gegen den Menschensohn sagt, wird vergeben werden; wer aber den Heiligen Geist lästert, dem wird nicht vergeben.“   Lukas 12

 

Wir Demokraten rühmen uns keine Nazis zu sein und haben doch ein noch größeres Massengrab geschaffen als diese. Denn welche Demokratie nimmt sich die Worte Jesu zu Herzen, wenn er sagt: „Breit und bequem ist der Weg, der ins Verderben führt.“ Genau diesen Weg bezeichnen wir doch als Fortschritt dem wir mit aller Toleranz und aller Liberalität zur Seite stehen sollen.

 

Warum treiben wir immer mehr von der Wahrheit ab? Warum haben wir immer mehr Rattenfänger? Warum vergessen wir vor lauter falschem Trost den echten Tröster aus dem Reich der Liebe und schützenden Gerechtigkeit? Wir lassen uns abtreiben von der Wahrheit, wir haben kaum mehr vertieften Gemeinschaftssinn und stehen isoliert und autistisch da. So kommt es, dass wir feige werden und uns dem Zeitgeist ganz tief beugen. Wir geraten immer tiefer in die Diktatur der Perversen!

 

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