Wenn uns die Angebote Gottes so sehr interessieren würden wie die vom ALDI, dann wäre uns der Himmel sicher!

"Wie dürfte denn ein Lebender klagen, ein Mann über die Folgen seiner Sünden? Prüfen wir unsere Wege, erforschen wir sie, und kehren nwir um zum Herrn."

Klagelieder 3

Statt das katholische Schuldbekenntnis zu beten, parfümieren wir unsere Schuld und wenden damit also Gott den Rücken zu und lehnen sein großes Gnadenangebot der Buße und Umkehr des Menschen ab. Selbst die Mehrzahl der Geistlichen will von einem Schuldbekenntnis nichts mehr wissen und erklärt alle für Pauschalerlöst in Christus. So kommt es, daß wir keine Sehnsucht mehr nach echter Freiheit, wirklicher Liebe und wirklicher Zuwendung haben, weil wir uns von falschen Ersatzangeboten betäuben, berieseln und verblenden lassen.

Das große Gnadenangebot der Beichte, also der inneren Reinigung zur Liebe hin, wird von der Mehrheit der Christen und sogar der Mehrheit der Geistlichen abgelehnt. Ein Priester ist von Gott autorisiert einem beichtenden die Sündenschuld zu vergeben, sofern es eine echte Beichte ist. Diese Entsorgung der inneren Schuld lehnen wir ab!? Dann kann es auch keinen Neuanfang mehr geben und wir bleiben lebende Tote, von denen Jesus so warnend spricht. Sich in der Schuld einzurichten ist weit schlimmer als sich in einem Schweinestall einzurichten. Was hat den der "Sautrog" des Zeitgeistes zu bieten?

Nicht den Sünder, aber die Sünde sollen wir verurteilen!