Am Sautrog des Zeitgeistes.....

.... fressen wir den Dreck der Medien, der ständigen Zurückweisung Gottes, der Beziehungsgestörtheit und das Hohngelächter gegen alles Erhabene in uns hinein. Warum wundern wir uns da über das seelische Frieren? Wir mästen uns mit Leere und zahlen einen hohen Preis dafür. Da wir aber die Seele betäuben, den Verstand berieseln und das Herz verblenden, halten wir den Sautrog des Zeitgeistes für normal und lehren sogar die Kinder eifrig daraus zu fressen. Die bitteren Konsequenzen beachten wir nicht: Hohe finanzielle Verschuldungen, seelisches Frieren, verschüttete Herzen, Sklaverei gegenüber niederen Instinkten, eingeschläfertes Gewissen, wachsende Kriminalität, hohe Selbstmordrate, zerbrochene Beziehungen, gestörte Psyche, wachsender Egoismus usw.... Kein Kamel wäre so dumm wie ein Mensch:Verdurstend an einer echten Oase vorbeizugehen, um sich an einer Fata Morgana mit Leere zu betrinken! Wir sind empört über die Scheiterhaufen des Mittelalters , finden aber nichts dabei immer mehr Scheiterhaufen gegen die schützende Gerechtigkeit und Liebe Gottes aufzuschichten, um das kalte Egor dran zu "wärmen". In was für einen Teufelskreis, auf was für einen breiten Weg des Verderbens sind wir geraten!Im Grunde genommen ahnt doch jeder, daß die ganze Statik an unserem Wahngebäude der Gottlosigkeit nicht mehr stimmt und ein furchtbarer Zusammenbruch kommen muß, den immer mehr Menschen real erleben und der auch für das ganze Land und die ganze Welt kommen muß.

Weh dem sündigen Volk, der schuldbeladenen Nation, der Brut von Verbrechern, den verkommenen Söhnen! Sie haben den Herrn verlassen, den Heiligen Israels haben sie verschmäht und ihm den Rücken gekehrt. Jesaja 1, Bibel

1:28 Doch alle Abtrünnigen und Sünder werden zerschmettert. Wer den Herrn verläßt, wird vernichtet.

2:18 Die Götzen aber schwinden alle dahin.

5:22 Weh denen, die Helden sind, wenn es gilt, Wein zu trinken, und tapfer, wenn es gilt, starke Getränke zu brauen, 5:23 die den Schuldigen für Bestechungsgeld freisprechen und dem Gerechten sein Recht vorenthalten. 5:24 Darum: Wie des Feuers Zunge die Stoppeln frißt und wie das Heu in der Flamme zusammensinkt, so soll ihre Wurzel verfaulen und ihre Blüte wie Staub aufgewirbelt werden. Denn sie haben die Weisung des Herrn der Heere von sich gewiesen und über das Wort des Heiligen Israels gelästert. 24:1 Seht her! Der Herr verheert und verwüstet die Erde; er verändert ihr Gesicht und zerstreut ihre Bewohner. 24:2 Dann geht es dem Laien wie dem Priester, dem Knecht wie dem Herrn, der Magd wie der Herrin, dem Käufer wie dem Verkäufer, dem Gläubiger wie dem Schuldner, dem, der ausleiht, wie dem, der leiht. 24:3 Verheert wird die Erde, verheert, geplündert wird sie, geplündert. Ja, der Herr hat es gesagt. 24:4 Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt, Himmel und Erde zerfallen. 24:5 Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. 24:6 Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur wenige Menschen werden übriggelassen. 24:7 Der Wein ist dahin, die Rebe verwelkt; alle, die einst so heiter waren, seufzen und stöhnen. 24:8 Verstummt ist der fröhliche Klang der Trommeln, der Lärm der ?bermütigen ist zu Ende, verstummt ist der fröhliche Klang der Zither. 24:9 Man trinkt keinen Wein mehr bei frohem Gesang, das Bier der Zecher ist bitter geworden. 24:10 Die öde Stadt liegt in Trümmern, alle Häuser sind für den Zutritt verschlossen. 24:11 Auf den Gassen jammern die Leute: Es gibt keinen Wein mehr! Jede Freude ist verschwunden, aller Jubel hat die Erde verlassen. 57:13 Wenn du um Hilfe schreist, dann sollen doch deine vielen Götzen dich retten; aber sie alle trägt der Wind davon, ein Hauch bläst sie weg. Doch wer mir vertraut, wird das Land zum Erbe bekommen und meinen heiligen Berg besitzen.

59:1 Seht her, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu helfen, sein Ohr ist nicht schwerhörig, so daß er nicht hört. 59:2 Nein, was zwischen euch und eurem Gott steht, das sind eure Vergehen; eure Sünden verdecken sein Gesicht, so daß er euch nicht hört. 59:3 Denn eure Hände sind mit Blut befleckt, eure Finger mit Unrecht. Eure Lippen lügen, eure Zunge flüstert (Worte voll) Bosheit. 59:4 Keiner bringt gerechte Klagen vor, keiner hält ehrlich Gericht. Man stützt sich auf Nichtigkeiten und stellt haltlose Behauptungen auf; man geht schwanger mit Unheil und bringt Verderben zur Welt. 59:5 Schlangeneier brüten sie aus und weben Spinnengewebe. Wer von ihren Eiern ißt, muß sterben; zerdrückt man eines, kriecht eine Natter heraus. 59:6 Die Fäden, die sie spinnen, taugen nicht zu Gewändern, man kann sich nicht bekleiden mit dem, was sie erzeugen. Ihre Taten sind Taten des Unheils, Gewalttat ist in ihren Händen. 59:7 Sie laufen dem Bösen nach, schnell sind sie dabei, unschuldiges Blut zu vergießen. Ihre Gedanken sind Gedanken des Unheils, Scherben und Verderben sind auf ihren Straßen. 59:8 Den Weg des Friedens kennen sie nicht, auf ihren Spuren gibt es kein Recht. Sie gehen krumme Pfade; keiner, der ihnen folgt, lernt den Frieden kennen. 59:9 Darum bleibt das Recht von uns fern, die Gerechtigkeit erreicht uns nicht. Wir hoffen auf Licht, doch es bleibt finster; wir hoffen auf den Anbruch des Tages, doch wir gehen im Dunkeln. 59:10 Wir tasten uns wie Blinde an der Wand entlang und tappen dahin, als hätten wir keine Augen. Wir stolpern am Mittag, als wäre schon Dämmerung, wir leben im Finstern wie die Toten. 59:11 Wir brummen alle wie Bären und gurren wie Tauben. Wir hoffen auf unser Recht, doch es kommt nicht, und auf die Rettung, doch sie bleibt uns fern. 59:12 Denn unsere Frevel gegen dich sind zahlreich, unsere Sünden klagen uns an. Wir sind uns unserer Vergehen bewußt, wir kennen unsere Schuld: 59:13 Untreue und Verleugnung des Herrn, Abkehr von unserem Gott. Wir reden von Gewalttat und Aufruhr, wir haben Lügen im Herzen und sprechen sie aus. 59:14 So weicht das Recht zurück, die Gerechtigkeit bleibt in der Ferne. Die Redlichkeit kommt auf dem Marktplatz zu Fall, die Rechtschaffenheit findet nirgendwo Einlaß. 59:15 Jede Redlichkeit wird vermißt, wer das Böse meidet, wird ausgeraubt. Das hat der Herr gesehen, und ihm mißfiel, daß es kein Recht mehr gab. 59:16 Er sah, daß keiner sich regte, und war entsetzt, daß niemand einschritt. Da half ihm sein eigener Arm, seine eigene Gerechtigkeit war seine Stütze. 59:17 Er legte die Gerechtigkeit an wie einen Panzer und setzte den Helm der Hilfe auf. Er machte die Rache zu seinem Gewand und umhüllte sich mit leidenschaftlichem Eifer wie mit einem Mantel. 59:18 Wie es die Taten verdienen, so übt er Vergeltung; er zürnt seinen Gegnern und vergilt seinen Feinden; bis hin zu den Inseln übt er Vergeltung. 59:19 Dann fürchtet man im Westen den Namen des Herrn und im Osten seine Herrlichkeit. Ja, er kommt wie ein reißender Strom, den der Sturm des Herrn vor sich hertreibt. 59:20 Doch für Zion kommt er als Erlöser und für alle in Jakob, die umkehren von ihrer Sünde - Spruch des Herrn. 59:21 Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließe, spricht der Herr: Mein Geist, der auf dir ruht, soll nicht von dir weichen, und meine Worte, die ich dir in den Mund gelegt habe, sollen immer in deinem Mund bleiben und im Mund deiner Kinder und im Mund deiner Enkel, jetzt und in Ewigkeit - spricht der Herr. 60:1 Auf, werde licht, denn es kommt dein Licht, und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. 60:2 Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir. 60:3 Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz. 60:4 Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei. 60:5 Du wirst es sehen, und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir. 60:6 Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn. 60:7 Alle Schafe von Kedar scharen sich bei dir, die Widder von Nebajot stehen in deinem Dienst. Als willkommene Opfer steigen sie auf meinen Altar; so verherrliche ich mein herrliches Haus. 60:8 Wer sind die, die heranfliegen wie Wolken, wie Tauben zu ihrem Schlag? 60:9 Die Schiffe kommen bei mir zusammen, voran die Schiffe von Tarschisch, um deine Söhne mit ihrem Gold und Silber aus der Ferne zu bringen, zum Ruhm des Herrn, deines Gottes, des Heiligen Israels, weil er dich herrlich gemacht hat. 60:10 Fremde bauen deine Mauern, ihre Könige stehen in deinem Dienst. Denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, aber in meinem Wohlwollen zeige ich dir mein Erbarmen. 60:11 Deine Tore bleiben immer geöffnet, sie werden bei Tag und bei Nacht nicht geschlossen, damit man den Reichtum der Völker zu dir hineintragen kann; auch ihre Könige führt man herbei. 60:12 Denn jedes Volk und jedes Reich, das dir nicht dient, geht zugrunde, die Völker werden völlig vernichtet. 65:1 Ich wäre zu erreichen gewesen für die, die nicht nach mir fragten, ich wäre zu finden gewesen für die, die nicht nach mir suchten. Ich sagte zu einem Volk, das meinen Namen nicht anrief: Hier bin ich, hier bin ich. 65:2 D66:24 Dann wird man hinausgehen, um die Leichen derer zu sehen, die sich gegen mich aufgelehnt haben. Denn der Wurm in ihnen wird nicht sterben, und das Feuer in ihnen wird niemals erlöschen; ein Ekel sind sie für alle Welten ganzen Tag streckte ich meine Hände aus nach einem abtrünnigen Volk, das einen Weg ging, der nicht gut war, nach seinen eigenen Plänen,