Aufwiedersehen!
Oft habe ich die heilige Messe auf dem Boxberg bei Heidelberg besucht und bin dem Pfarrer dort immer dankbar gewesen, daß er die Messe mit dem gemeinsam gesprochenen Schuldbekenntnis beginnt und niemals vergißt die Beichte anzubieten. Jeder, der über sich selbst nachdenkt und sein Leben mit dem Leben Jesu vergleicht, kommt nicht umhin sich als Sünder zu bezeichnen und Gott um Vergebung der Schuld und um innere Reinheit zu bitten, als Voraussetzung für das Glück und die Liebe und das ewige Leben. Der Pfarrer dort hat immer ehrlich gepredigt und keine falsche Toleranz und damit auch keinen falschen Zeitgeist, wie es so viele seiner Kollegen tun. Leider hat Pfarrer Farrenkopf angekündigt aus Altergründen aus dem Dienst ausscheiden zu müssen. Wenn nicht ein Wunder geschieht wird wahrscheinlich ein Nachfolger kommen, der es mit dem Wort Gottes nicht mehr so genau nimmt, weil man es ihm abstudiert hat. In welcher Kirche wird das Wort Gottes noch unzensiert verkündet? Wir haben so viele falsche Exegeten, die Jesus schamlos entmündigen und sich als sein Vormund erheben und gleichzeitig behaupten, daß dies ganz in seinem Sinne geschehe. Leider sind die Gemeindemitglieder oft derart eingeschläfert, daß sie nahezu zu allem ihr Ja und Amen geben und ihre Geistlichen demzufolge nicht ermahnen am Wort Gottes dran zu bleiben.
Der Abschied guter Pfarrer wiegt sehr schwer, weil sie zu den letzten großen Mahnern gehören, die den Zeitgeist nicht über das Wort Gottes stellen und Christus nicht als Zierrat um ihre Fehlinterpretationen mißbrauchen.
Welche Erfahrungen machen Sie in ihrer Gemeinde?