Das enge Tor
Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.
Hütet euch vor den falschen Propheten; sie kommen zu euch wie (harmlose) Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
Jeder gute Baum bringt gute Früchte hervor, ein schlechter Baum aber schlechte.
Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten.
Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.
An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr! Herr!, wird in das Himmelreich kommen, sondern nur, wer den Willen meines Vaters im Himmel erfüllt.
Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, sind wir nicht in deinem Namen
als Propheten aufgetreten, und haben wir nicht mit deinem Namen
Dämonen ausgetrieben und mit deinem Namen viele Wunder vollbracht?
Dann werde ich ihnen antworten: Ich kenne euch nicht. Weg von mir, ihr Übertreter des Gesetzes!
Matthäus Evangelium
Liest man die Bibel so muß man sich ernsthaft fragen: Wer von uns kann überhaupt
gerettet werden? Fehler haben wir ja alle und kaum einer wird von sich sagen können:
Ich bin nicht auf dem breiten Weg zu finden! Wenn wir uns aber selber als Sünder entlarfen,
also als Frevler gegen echte Liebe, echte Zuwendung und echte, schützende Gerechtigkeit und Treue ,
dann sollten wir uns zwar hüten andere zu verurteilen, aber wir sollten auch nicht dem
Faß die Krone aufsetzen, indem wir nicht nur nicht den Sünder, sondern auch nicht
die Sünde verurteilen. Wir sind auf schützende Moral angewiesen, die kein Moralistentum ist!
In all den Jahren für den Kinderschutz habe ich viele Angriffe gegen schweres Unrecht gemacht und
oft ist mir dabei Heuchelei vorgeworfen worden. Ich habe aber niemals den Sünder angegriffen,
sondern immer nur die Sünde, die Verbrechen gegen Kinder! Wenn bei diesen Angriffen nicht alleine
die
Sünder, sondern auch der Sünder in die Feuerzone kam, so war das eben nicht zu vermeiden!
Die Gesellschaft braucht einen Selbstschutz gegen Wölfe in Schafspelzen! .
Jesus Christus gibt uns für das ganze Leben zwei große Vorbilder und einen großen Rettungsanker
gegen Verführung und Not:Zum einen stellt er uns den barmherzigen Samariter vor, dann aber auch
jenen Mann der ganz hinten im Tempel steht, nicht wagt die Augen zum Himmel zu heben und betet:
"Oh Gott, sei mir armen Sünder gnädig!" Wer von uns hat dieses Gebet nicht jede
Stunde am Tag bitter nötig? Nicht umsonst sagt die Bibel, daß noch der redlichste unter uns
ist wie das Dornengestrüpp. Laßt uns also Demut lernen! Der Rettungsanker des Lebens ist und
bleibt Jesus Christus, denn wir selber können weder Gerechtigkeit noch Liebe "machen" wie das
speziell die 68er immer so frech behauptet haben!