Entlarvend:

Moderne Theologen wie Drewermann verleugnen den Glauben und präsentieren sich dennoch als Glaubenshelfer. Sie reißen jede tiefere Frömmigkeit aus den Herzen der Menschen, weil sie Jesus Christus auf einen bloßen Menschen herabwürdigen, und nicht als Gott und Mensch anerkennen. Wenn Christus aber lediglich ein toller Psychologe war und nach seinem Tode verweste, wenn die Wunder, die über ihn berichtet sind nicht stimmen und die Jungfreulichkeit Mariens ein Märchen ist, dann wäre die ganze Bibel ein einziges Märchenbuch und nicht wert gelesen zu werden. Gerade auch Deutschland ist übersät von falschen Propheten, die sich als Glaubenshüter aufspielen. Der vergangene und jetzige Papst haben das ungeborene Leen in ganz besonderer Weise geschützt, ein Herr Drewermann und Kardinal Lehmann und wie sie alle heißen, haben keine Probleme damit unschuldige Kinder vernichten und entsorgen zu lassen.Schaut auf die Früchte ihrer ach so großen Humanität und ihr werdet erkennen, daß sie Blüten des Todes treiben! Gottes schützende Gebote treten sie mit Füßen und machen lammfromme Gesichter dabei. Und dieser Heuchler wagen es den Papst schief anzusehen.

Stand vom 07.10.2001
"Wer die Bibel symbolisch deutet, findet einen tiefen Sinn. Wer sie wörtlich nimmt, führt Menschen zum Unglauben" Ein Gespräch mit dem Theologen und Psychotherapeuten Eugen Drewermann wdr.de: Herr Drewermann, wie sehen Sie Ihren "Rauswurf" aus dem Priesteramt mit dem Abstand von 10 Jahren ?

Eugen Drewermann: Die kritischen Punkte bestehen weiter. Ich gelte als öffentlicher Sünder und müsste daher öffentlich widerrufen was ich damals gesagt habe. Aber dazu bin ich nicht bereit.

wdr.de: Was sind ihre wichtigsten Überzeugungen ?

Eugen Drewermann: Wenn wir die Bibel symbolisch verstehen, dann hat sie einen tiefen Sinn. Wenn wir sie aber wortwörtlich verstehen, führt das zum Unglauben. Genau das tut die katholische Kirche. Nehmen Sie die Wundergeschichten Jesu' oder den Glauben an die Geburt Jesu' durch eine Jungfrau. Als Gleichnis betrachtet hat beides eine menschliche Kraft. Aber wörtlich genommen, glaubt das heute doch niemand mehr. Trotzdem ist es Lehrmeinung der katholischen Kirche. Ich habe auch meine Ansicht zur Abtreibung und zur Frage der Wiederverheiratung Geschiedener nicht geändert. Man muss als Priester doch Menschen in ihrem seelischen Leid helfen und muss die Tragik ihrer Lebenssituation sehen. Und wenn zum Beispiel zwei Menschen trotz aller Versuche in einer Partnerschaft aneinander gescheitert sind, dann müssen sie die Möglichkeit haben, in einer neuen Beziehung glücklich zu werden.

wdr.de: Hat sich denn der Erzbischof - und heutige Kardinal - von Paderborn, Johannes Degenhardt, mit ihnen darüber auseinandergesetzt?

Eugen Drewermann: Nein. Ich habe in dem Konflikt gelernt, dass die katholische Kirche nicht an der Wahrheit interessiert ist. Der Bischof besitzt die Wahrheit von Amts wegen. Und jede Abweichung von seiner Lehre wird bestraft. Ich nenne das Amtsmagie. Das ist wie in einer diktatorisch geführten Gruppe. Eine faire Entscheidungsfindung um Wahrheit ist in einer solchen Struktur nicht möglich. Mit der Freiheit eines Christenmenschen ist das nicht vereinbar.

wdr.de: Sind Sie noch Mitglied der katholischen Kirche?

Eugen Drewermann: Ja. Aber als öffentlicher Sünder bin ich - auch passiv - von den Sakramenten ausgeschlossen. Ich darf also nicht das Abendmahl nehmen.

wdr.de: Fehlt Ihnen das?

Eugen Drewermann: Erstaunlich wenig. Manchmal werde ich von evangelischen Pfarrern eingeladen, an Gottesdiensten teilzunehmen. Mit ihnen fühle ich mich verbunden. Und meine Vorträge sind manchmal wie Predigten. Da entsteht dann im Zuhörerkreis eine lebendige Gemeinschaft.

wdr.de: Hat der "Rauswurf" aus der Kirche ihr persönliches Leben verändert?

Eugen Drewermann: Nein, das schaffen die Bischöfe nicht. Ich habe versucht, Menschen persönlich Beistand zu leisten als Theologe und Psychotherapeut. Und das mache ich in seelsorgerlichen Gesprächen - etwa 20 pro Woche - weiterhin. Aber es ist schon enttäuschend, dass das in der katholischen Kirche nicht möglich war.

Fragen von Irene Dänzer-Vanotti