Entflohener Sexualstraftäter aus Brandenburg stellt sich der Polizei
Wieder hinter Schloss und Riegel: Ingo Hanslik. (Foto: dpa) Potsdam - Der flüchtige Sexualstraftäter aus Brandenburg, Ingo Hanslik, ist wieder hinter Schloss und Riegel. Hanslik habe sich in der Nacht bei der Bundespolizei in Hannover selbst gestellt, teilte die Polizei in Potsdam am Freitagmorgen mit. Weitere Einzelheiten seien noch nicht bekannt. Der Sexualstraftäter werde derzeit vernommen und dann nach Brandenburg überführt.
Bei Ausgang geflohen
42-jährige Patient des Maßregelvollzugs war am Mittwoch gegen 16.30 Uhr bei einem genehmigten Ausgang innerhalb des Geländes der Landesklinik Brandenburg/Havel geflohen. Entgegen ersten Darstellungen war der Mann von seinem Betreuer nicht vorschriftsgemäß bewacht worden, wie der Präsident des für die Einrichtung zuständigen Landesamtes für Soziales und Versorgung (LASV), Paul Meusinger, in Cottbus sagte. Hanslik wurde von der Polizei als gefährlich eingestuft.
Bundesweite Großfahndung
Die Polizei leitete nach der Flucht sofort eine Großfahndung mit 200 Beamten,
Hubschraubern und Fährtenhunden ein. Inzwischen war bundesweit nach dem Mann gesucht
worden. Nach Informationen des LASV wurde Hanslik seit 1. September 1997 nach schweren
Straftaten im Maßregelvollzug behandelt. (joe/ddp)
Es ist unglaublich, daß selbst als gefährlich eingestufte Schwerverbrecher
ohne weiteres Freigang bekommen. Was ist das für ein Land????