Gebet um neue Zuversicht
Jesus Christus hat gesagt: "Siehe, ich mache alles neu!"
Und im Alten Tetsament heißt es bei dem Propheten Jeremia:
"Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir kundtun große und unfassbare Dinge, die du nicht kennst." Wie schnell ist unser Leben trostlos, tot, ohne besonderes Glück und Perspektiven. Die Begegnungsfähigkeit nimmt allgemein immer stärker ab, weil sich zwischen Gott und den Menschen zuviel Vorstellungen, zuviel Konsum, zuviel Medienwelt, Sünde und Alltag geschoben hat.
Das tägliche Gebet um neue Zuversicht und vertieftes Glück wird vor Gott Gehör finden, wenn wir nur endlich unsere innere Nactheit und Blöße erkennen, die wir nicht ohne Gott zudecken können, wenn wir nur endlich Bemühungen zeigen jeglichem Götzendienst Lebewohl zu sagen. Ein neues Lebensgefühl, voller Echtheit und Begegnungsfähigkeit, statt lebende Tote zu sein, die nur noch aus dem Trog des Zeitgeistes ihr substanzloses Fressen beziehen.
Zünde immer wieder eine Kerze an in dieser entwurzelten Zeit. Schäme Dich nicht des Kreuzes als sichtbares Zeichen in Deinem Haus. Eine Wohnung ohne jeden religiösen Charakter ist wie eine Hochhausruine, die keinerlei Geborgenheit vermittelt und zu offen ist für alle möglichen giftigen Einströmungen.
Die Beziehungskälte nimmt in dieser Zeit immer erschreckender zu. Sobald die vielen Betäubungs- und Berieselungs- und Lebensmittel nachlassen, wird sich augenblicklich zeigen, was in der Gottlosigkeit im Menschen groß geworden ist. Dann wird tatsächlich einer Jagd auf den anderen machen - bis in die Häuser hinein, wie die Bibel warnend schreibt. Hören wir doch endlich auf mit dem schweren Irrtum, daß Frieden ohne Friede möglich sei! Nichts außer Gott ist Friede!
"Verflucht der Mann, der auf Menschen vertraut, auf schwaches Fleisch sich stützt, und dessen Herz sich abwendet vom Herrn. Er ist wie ein kahler Strauch in der Steppe, der nie einen Regen kommen sieht, er bleibt auf dürrem Wüstenboden, im salzigen Land, wo niemand wohnt. Gesegnet der Mann, der auf den Herrn sich verläßt und dessen Hoffnung der Herr ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch im trockenen Jahr ist er ohne Sorge, unablässig bringt er seine Früchte." Jeremia 17/5-9
"Arglistig ohnegleichen ist das Herz und unverbesserlich. Wer kann es ergründen? Ich, der Herr, erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem zu vergelten, wie es sein Verhalten verdient, entsprechend der Frucht seiner Taten. Wie ein Rebhuhn, das ausbrütet, was es nicht gelegt hat, so ist ein Mensch, der Reichtum durch Unrecht erwirbt. In der Mitte seiner Tage muß er ihn verlassen, und am Ende steht er als Narr da." Jeremia 17/9-11
"Du Hoffnung Israels, Herr! Alle, diedich verlassen, werden zuzuschanden, die sich von dir abwenden, werden in den Staub geschrieben; denn sie haben den Herrn verlassen, die Quelle des lebendigen Wassers." Heile mich, Herr, so bin ich heil, hilf mir, so ist mir geholfen; ja, mein Lobprei bist du. Jene sagen zu mir: Wo bleibt denn das Wort des Herrn? Soll es doch eintreffen! Ich aber habe dich nie gedrängt wegen des unheils und habe den Unglückstag nicht herbeigewünscht. (...) Werde nicht zum Schrecken für mich, du meine Zuflucht am Tag des Unheils!" Jeremia 17/ 13-18