Geistige Schwerkraft

 

Wie sehr verwechseln wir Menschen geistige Schwerkraft, die uns in die Tiefe zieht, statt uns zu erheben, mit geistiger Schwerelosigkeit, die uns erhebt, statt uns an Bedrückung zu gewöhnen und ihr hörig zu sein.  Der berechnende Intellekt des Menschen darf niemals verwechselt werden mit der Weisheit Gottes, die uns in die Höhe heben und geistig schwerelos machen will.

 

Nun behaupten viele Intellektuelle selbstverständlich geistig schwerelos zu sein und nennen die Schwerelosigkeit der Weisheit Gottes folglich einen schweren Ballast von dem es sich zu befreien gelte, weil ihnen die sittlichen Forderungen zum Schutz der Liebe und Gerechtigkeit als Zumutung erscheinen. Man will die Freiheit zum Nulltarf, benötigt dazu aber doch ein paar Dumme, die eine letzte Ordnung aufrecht erhalten, über die Intellektuelle usw. ihrerseits wieder lästern können, während sie gleichzeitig nicht zu knapp davon leben.   Sie streuen den Dünger schwerer Irrtümer aus und versprechen großartige Früchte.

 

Christus sagt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!" Sind die Früchte unserer gesitig so sehr gefesselten Medien, Politiker usw etwa gut? Haben wir die Unterscheidungsfähigkeit nicht mehr?

 

Nur der Geist Gottes macht frei, der Zeitgeist aber fesselt uns an schwere Irrtümer, Verführungen, Verblendungen, Betäubungen, sogenannten Fortschritt usw. Wir sind dann vergleichbar mit den Motten, die in der großen Finsternis immer und immer wieder auf Irrlichter draufbrummen, bis sie erschöpft zu Boden fliegen und dort zertreten werden.

 

Wir Menschen sind für tiefe Begegnungen geschaffen, aber wir verbleiben meist an der Oberfläche oder dringen nur bis in die Tiefen der Oberflächen vor und verbleiben somit im Gericht der Begegnungslosigkeit, das uns seelisch so sehr frieren läßt. Logisch, daß daraus ein gigantisches Geschäft gemacht wird, verspricht doch das Gegenparadies die Erfüllung aller Wünsche. Wann endlich rufen wir ernstlich nach Gott? Selbst Christen rufen Gott oft nur scheinbar und verlassen sich auf eine allesverzeihende Gnade, die Gott aber niemanden gewährt, der nicht ernstlich umkehrt. Sogar Menschen, die einmal gerettet werden, erhalten von Christus eine deutliche Warnung, wenn er sagt, daß  niemand sein Gefängnis im Jenseits verlassen wird bis auch der letzte Jota der Schuld abgetrgagen ist. Im schlimmsten Falle, also in der vollkommenen Erstarrung der Sünde, die Gott nicht mehr kennen will und seine Hilfe nicht anruft droht christus die unvermeidliche Konsequenz der Hölle an, also die totale Gottferne zu der sich die Verfluchten selbst entschieden haben. Wer sich von gott entfernt, der entfernt sich vom Leben und geht immer tiefer in den Tod, der in dieser Welt frech als Leben ausgerufen wird. Und Paulus sagt: Daß die Rettung für viele nur wie durch ein Feuer im Jenseits möglich sein wird. Wenn nun Christen ein liberales Christentum verkünden, dann sollen sie nicht vergessen, daß zuviel Liberalität zuviel Unrecht und Verbrechen begünstigt, was aber niemals im Sinne Jesu Christi sein kann.

 

Der größte Bußprediger der Erde war der Täufer Jojannes. Ohne Umkehr von der Sünde ist eine Rettung nicht denkbar! Wer also sündigt, ist immer wieder zur Umkehr aufgefordert und zu einem ganz persönlichen Schuldbekenntnis vor Gott. Christus mahnt uns dringend immer wieder zu Gott zu sagen: "Oh Gott, sei mir armen Sünder gnädig!" Denn damit anerkennen wir sein neues Reich und lehnen das Reich der Irrtümer und des Bösen ab! Es ist ein furchtbarer Trugschluß, die Liebe und Gerechtigkeit Gottes für so labil zu halten, daß er auch unbußfertige Menschen in den Himmel kommen läßt. Denn dann würde der Himmel zu Hölle und Gott selber müßte zum Teufel werden. Gott wird sich aber niemals untreu! Wrum lesen wir nicht endlich wieder mit Fleiß das Wort Gottes, statt ständig den vielen falschen Exegeten Glauben zu schenken, die als Wölfe in Schafspelzen unter uns auftreten und so unzählige Menschen ins geistige Massengrab führen.