Geistiger
Schweinetrog
In der
Geschichte vom verlorenen Sohn erinnert sich der Sohn in der Fremde daran wie
dreckig es ihm geht und kehrt wieder um zum Vater. Wir sind hier auch in der
Fremde und wollen nicht wahrhaben was wir im allgemeinen für ein geistiges
Schweinefutter erhalten und wenden uns nicht an Gott, weil wir uns ja betäuben,
berieseln, verblenden könnnen, während die Seele friert, der Verstand
verkommt und das Herz zugrunde geht....
Das ist
die große Gefahr: Alles auf die äußere Karte setzen und damit also in einer
gefährlichen Oberfläche zu leben, während der innere Mensch zum lebenden Toten
wird und dem unausweichlichen Gericht entgegengeht...
Die
Seele ist schlecht fürs Geschäft , wenn sie sich an ihre wirklichen Bedürnisse
erinnert, an echte Nahrung der Demut, des Gebetes, der Bescheidenheit, der
Reue, Hilfsbereitschaft und
Umkehr. Die Seele ist gut fürs
Geschäft, wenn man die Sehnsucht des Menschen bis zur Sucht nach verschiedenen
Dingen aufspaltet und der Mensch sich somit selbst vergisst und im Konsum, in
glatten Worte, in der propagierten Untreue verliert....
Wir
können leider den wahren Zauber des Lebens nicht erfahren, weil wir das
selbstgeschaffene Gegenparadies zu Gottes Liebe nicht entzaubern und somit also
eine Trennwand zwischen ihm und uns aufgebaut haben. Wollen wir das Wahre oder
die Ware? Wenn wir nur noch Ware wollen geht das Wahre verloren und wir hängen
wie die armen Schweine am Sautrog der Zeit, um sich mästen zu lassen und
schlachtreif zu werden... Warum wohl
nimmt das seelische Frieren unter uns Menschen immer mehr zu?
Leider
ist unsere Zeit zu einem geistigen Kasernenhof der Dekadenz verkommen.
Widerspruch gilt als prüde, mittealterlich, faschistisch und das will ja
niemand sein...
wer sturm sät will bekanntlich nichtmal wind
ernten! denkt doch mal nach: unsere wortführer machen deutschland kaputt, säen
also sturm und sind gleichzeitig hochempfindlich, wenn ihr auch nur der
kleinste gegenwind entgegenschlägt. laßt uns ernst machen. es muß nicht gleich
ein sturm sein, laßt und mal wind entfachen! wir setzen auf geistige windkraft!
"Ich sage euch: Über jedes unnütze Wort, das die Menschen
reden, werden sie am Tag des Gerichts Rechenschaft ablegen müssen" Matthäus 12/36
Weiter sagte Jesus: Ein Mann hatte zwei Söhne.
12 Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen
auf.
13 Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles
zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und
verschleuderte sein Vermögen.
14 Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große
Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
15 Da ging er zu einem Bürger des Landes und
drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
16 Er hätte gern seinen Hunger mit den
Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
17 Da ging er in sich und sagte: Wie viele
Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor
Hunger um.
18 Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen
und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich
versündigt.
19 Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach
mich zu einem deiner Tagelöhner.
20 Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der
Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief
dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.
21 Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen
den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu
sein.
22 Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt
schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die
Hand, und zieht ihm Schuhe an.
23 Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir
wollen essen und fröhlich sein.
24 Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war
verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest
zu feiern.
25 Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld.
Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
26 Da rief er einen der Knechte und fragte, was das
bedeuten solle.
27 Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen,
und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund
wiederbekommen hat.
28 Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.
Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
29 Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre
schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber
hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden
ein Fest feiern konnte.
30 Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der
dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb
geschlachtet.
31 Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist
immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
32 Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein
Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist
wiedergefunden worden.
Lukas Kapitel 15 Neues Testament