Weil wir die Gnade Gottes so gnadenlos ablehnen, werden wir
im Gericht Gottes keine Gnade erfahren!
Wir sind Königskinder in der Fremde
und sollen den Anschluß an das Reich Gottes wiederfinden,
aber statt uns mit dem Wort Gottes auseinanderzusetzen und zu ihm
zu beten, haben wir die Tendenz aus dem Sautrog des Zeitgeistes zu fressen
und die eigene hohe Berufung zum Reich der Liebe zu vergessen.
In was für eine Schande haben wir uns gestürzt!!
In seiner übergroßen Gnade bietet Gott uns die heilige Beichte an,
damit er unsere innere Jauchegrube, die die Seele und das Herz und den Geist so
sehr ertsickt, wie den wöchentlichen Müll entsorgen kann.
Wachen wir denn niemals auf?
Wir können nur vom Geist selber echte Freiheit erfahren, aber wir beten ja leider die
Geschöpfe an, statt den Schöpfer und müssen die Folgen dieses unermeßlichen Verrates tragen.
Es ist undenkbar ohne Religiosität zur Wahrheit und zum Leben zu gelangen! Denn selbst wenn ein
Mensch alles wüßte und auf alles eine Antwort hätte, so kann er eben doch keine Liebe machen
und hat also letztlich nicht das zu bieten wonach wir Menschen suchen. Gott ist die Liebe und ohne
ihn verzehren wir uns selber und sind dann so schnell "lebende Tote" vor denen Christus
eindringlich warnt! Haben wir die Sehnsucht nach dem Echten vergessen? Sind wir nicht mehr fähig
abzulehnen was uns gar nicht meint?