IK-Nachrichten

Die IK-Nachrichten können wir Gläubigen sehr empfehlen. Im Internet unter:

www.pro-sancta-ecclesia.de

Die IK-Nachrichten erscheinen 1x im Monat und berichten über schwere Mißstände in der Kirche. Sie können diese Zeitung kostenlos beziehen! Auf der Homepage von Pro-Sancta Ecclesia finden Sie keine Nachrichten über die Mißstände in der Kirche, sie müssen die Zeitung also beziehen!

Verantwortlicher Redakteur: Norbert Clasen

 

Schreiben Sie an:

Pro Sancta Ecclesia

Initiative kath. Laien und Priester e.V.

St. - Georg-Str. 7

86833 Siebnach

 

Leseprobe:

 

Pro Sancta Ecclesia - Initiative katholischer Laien und Priester e. V.

Die Initiative katholischer Laien und Priester "Pro Sancta Ecclesia" ("Für die heilige Kirche") wurde im Jahre 2000 gegründet.

Zielsetzung

Die Initiative katholischer Laien und Priester "Pro Sancta Ecclesia" will zur Heiligung ihrer Mitglieder sowie anderer Menschen beitragen und die Lehre der katholischen Kirche, wie sie in ungebrochener Tradition von den Päpsten und den mit ihnen verbundenen Bischöfen vorgelegt wird, verbreiten und verteidigen helfen. Sie will Glaubensinseln schaffen, auf denen ein geistiges Überleben in der heutigen Situation möglich ist.

Die Situation erkennen und handeln

Die Kirche:

In den Ländern des deutschsprachigen Raums findet ein tiefgreifender gesellschaftlicher Umbruch statt. Die Geltung grundlegender unveränderlicher Werte wird von vielen bestritten. Natürliche Lebensordnungen wie Ehe und Familie werden abgelehnt. Wie zu allen Zeiten ist und bleibt hier die von Christus auf Petrus, den Felsen, gegründete Kirche der natürliche und letztlich einzige Ort der Rettung. Sie ist die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche

Diese von Christus seiner Kirche geschenkte bleibende Unzerstörbarkeit und Heiligkeit schließt aber nicht aus, daß die Kirche in einzelnen Regionen in eine tiefe Krise gerät. Das ist gegenwärtig sicher im deutschsprachigen Raum der Fall.

Die Krise:

Die Krise der Kirche ist eine Krise des christlichen Lebens. – Anstatt ihr Leben religiös zu gestalten, passen sich immer mehr Katholiken dem materialistischen Zeitgeist an.

Die Krise der Kirche ist eine Krise der Theologie. – Nicht wenige Theologen orientieren sich nicht mehr am unfehlbaren Lehramt und der gesunden Glaubensüberlieferung, sondern an Modeströmungen.

Die Krise der Kirche ist eine Krise der Liturgie. – Ein anmaßender Geist der Selbstbespiegelung des Menschen hat vielfach den Gottesdienst erfaßt. Eine Rückkehr zur Gottesverehrung, zum Schweigen und zur Anbetung ist nötig. Der überlieferte römische Ritus ist notwendiger Maßstab liturgischen Lebens und ein unverzichtbares Heilmittel.

Die Krise der Kirche ist – nach dem Wort eines früheren Präfekten der Glaubenskongregation – auch eine Krise der Bischöfe. Nicht wenige leisten durch ihr nachgiebiges Verhalten Fehlentwicklungen Vorschub. Trotz aller Achtung gegenüber ihrem Amt dürfen wir auch hier nicht schweigen.

Leben aus dem Glauben:

Gerade in dieser Zeit wollen wir am ganz normalen katholischen Leben festhalten.

Wir wollen uns eine klare Lebensordnung geben, geprägt durch das Kirchenjahr und das tägliche Gebet.

Wir wollen aus den Sakramenten leben, z.B. durch eine regelmäßige Beichte unser Leben immer wieder neu an Gott ausrichten.

Wir wollen insbesondere durch die Teilnahme am hl. Meßopfer und die eucharistische Anbetung uns ganz eng mit Christus verbinden.

Wir wollen aus dem Glauben leben, in Familie und Beruf, im Engagement für Christus und Kirche im öffentlichen Leben.

 

Appell an unsere Bischöfe in 50 Punkten

Am 18.2.2002 wurde in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" eine Anzeige mit einem "Appell an unsere Bischöfe" geschaltet. Er hatte folgenden Wortlaut. Seine Anliegen sind weiter aktuell:

Appell an unsere Bischöfe in 50 Punkten:

Worauf es heute wirklich ankommt.

Hl. Messe

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· sicherzustellen, dass die Hl. Messe überall eindeutig als Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers Christi und als höchste form der Anbetung Gottes zu erkennen ist.

· sicherzustellen, dass die Hl. Messe überall nach den liturgischen Vorschriften gefeiert wird.

· den Gläubigen deutlich den Vorrang der Sonntagsmesse vor einem Wortgottesdienst zu erklären.

· sicherzustellen, dass dazu bereite Priester am Sonntag die hl. Messe feiern dürfen und nicht unter Verweis auf einen geplanten Wortgottesdienst daran gehindert werden.

· sicherzustellen, dass jeder Priester täglich in einer allgemein zugänglichen Kirche oder Kapelle die hl. Messe feiern darf.

· sicherzustellen, dass in allen Kirchen die Möglichkeit gegeben wird, die hl. Kommunion kniend und mit dem Mund zu empfangen.

· sicherzustellen, dass die nach dem Kirchenrecht mögliche Zelebration "versus Deum", jedem Priester, der das möchte, an jedem Ort auch tatsächlich erlaubt wird.

· sicherzustellen, dass das Verbot der Laienpredigt während der Sonntagsmesse – auch von Pastoralassistenten usw. – überall auch tatsächlich eingehalten wird.

· sicherzustellen, dass unsere Kirchen nicht zu Konzertsälen oder gar Tanzsälen umfunktioniert werden können.

· sicherzustellen, dass keine Faschings- und Technomessen sowie ähnliche Veranstaltungen mehr abgehalten werden, die dem Wesen der hl. Messe und der Heiligkeit des Gotteshauses widersprechen.

Überlieferter Ritus

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· dass jedem kath. Priester, der das wünscht, die öffentliche Zelebration des überlieferten Ritus ohne besondere Genehmigungen erlaubt ist.

· sicherzustellen, dass entsprechend dem Wunsch des Papstes alle katholischen Gläubigen, die das wünschen, an allen Sonntagen in erreichbarer Nähe an der hl. Messe im überlieferten Ritus teilnehmen können.

· dass die Gläubigen, die das wünschen, auch in den sonstigen Bereichen ihres religiösen Lebens in den überlieferten Riten beheimatet sein können.

· dass dabei vor allem auch die Priester jener Kongregationen eingesetzt werden, die für diesen Ritus ausgebildet wurden.

Sakramente

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· sicherzustellen, dass in allen Pfarreien regelmäßig über die Notwendigkeit der sakramentalen Einzelbeichte gepredigt wird und auch entsprechende regelmäßige Beichtzeiten angeboten werden.

· sicherzustellen, dass die Vorbereitung auf Erstbeichte und Erstkommunion in den Pfarreien nur von Personen vorgenommen werden darf, die die Lehre der Kirche vertreten, selbst der Kirche angehören und auch nicht selbst vom Empfang der Sakramente ausgeschlossen sind.

· dass die Notwendigkeit des Versprechens katholischer Kindererziehung als Voraussetzung einer katholischen Eheschließung wieder eingeschärft wird.

· sicherzustellen, dass die Krankenkommunion nach Möglichkeit vom Priester überbracht wird, damit bei dieser Gelegenheit auch das Bußsakrament oder die Krankensalbung gespendet werden können.

· daran festzuhalten, dass das christliche Begräbnis als wichtiges Sakramentale nur von einem Priester oder Diakon gehalten wird.

Laiendienste, Verbände und Strukturen

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· in Rechtsordnung und Praxis sicherzustellen, dass Priester nicht in Pfarreiengemeinschaften oder ähnlichen Strukturen von Laienvertretern majorisiert werden können.

· sicherzustellen, dass der Begriff "Seelsorger" nur dem Priester oder Diakon vorbehalten bleibt.

· sicherzustellen, dass die ihnen unterstehenden Bistumszeitungen kein Forum einander widersprechender Meinungen sondern eine eindeutig auf dem Boden der katholischen Glaubens- und Sittenlehre stehende Orientierungshilfe sind.

· sicherzustellen, dass in ihren Presseorganen und in allen katholischen Akademien die katholische Lehre zum Weihepriestertum und zum sog. "Priestertum der Frau" vertreten wird.

· sicherzustellen, dass katholische Bildungshäuser keine Übungsstätten für Psychotechniken, Meditationsrituale fremder Religionen oder neuheidnische feministische Kultpraktiken sind.

· sicherzustellen, dass die Katholiken mit ruhigem Gewissen Kirchensteuern bezahlen können, weil das Geld nicht für Aktivitäten ausgegeben wird, die der Kirche schaden.

· sicherzustellen, dass bei Wirtschaftsunternehmen mit kirchlicher Beteiligung die Geschäftstätigkeit mit der katholischen Glaubens- und Sittenlehre vereinbar ist.

· in Rechtsordnung und Praxis sicherzustellen, dass den Rätegremien von Pfarrei bis Diözese und Land tatsächlich nur beratende Kompetenzen gegenüber Priestern und Hierarchie zugestanden werden.

· ihre Ablehnung der im Gegensatz zur katholischen Morallehre stehenden Organisation "Donum vitae" eindeutig zum Ausdruck zu bringen und diese Position auch gegenüber allen anderen katholischen Gremien und Amtsträgern durchzusetzen.

· dass Jugendorganisationen und andere Organisationen, die in ihren Publikationen und in ihrer Praxis Inhalte der katholischen Glaubens- oder Morallehre ablehnen, die Anerkennung als katholischer Verband und jede Förderung entzogen werden.

· sicherzustellen, dass der Behinderung von Jugendorganisationen, die uneingeschränkt auf dem Boden der katholischen Glaubens- und Sittenlehre stehen, ein Ende gesetzt wird und sie vielmehr nach Kräften gefördert werden.

· dass der unter dem Schlagwort "Fundamentalismus" laufenden innerkirchlichen Verleumdung und Verfolgung treu katholischer Verbände energisch entgegengetreten wird.

· sich vor Priester, Ordensleute und Religionslehrer zu stellen, wenn sie von Gremien und Verbänden oder in der Öffentlichkeit wegen ihrer Zustimmung zum Papst oder ihrem Festhalten an der katholischen Lehre angegriffen oder ausgegrenzt werden.

Theologie und religiöse Erziehung

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· dass die Ernennung von akademischen Lehrern der Theologie, die in Wort oder Schrift ihre Ablehnung von Inhalten der katholischen Glaubens- und Sittenlehre erkennen lassen, verhindert wird.

· dass jenen Professoren an den Universitäten, die Inhalte der katholischen Glaubens- und Sittenlehre ablehnen, umgehend ihre Anerkennung als Lehrer der katholischen Theologie entzogen wird.

· sicherzustellen, dass die Lehrpläne für den katholischen Religionsunterricht die Behandlung aller Inhalte der Glaubens- und Sittenlehre nach den Weisungen des kirchlichen Lehramts vorsehen.

· wirksam sicherzustellen, dass im katholischen Religionsunterricht tatsächlich die Lehre der katholischen Kirche vermittelt wird.

· sicherzustellen, dass die Seminaristen in der Priesterausbildung zur Feier des hl. Messopfers als Mittelpunkt priesterlicher Existenz hingeführt werden.

Ökumene und interreligiöse Kontakte

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· sicherzustellen, dass das Verbot ökumenischer Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen überall konsequent eingehalten wird.

· zu vermeiden, dass durch das gemeinsame Auftreten von katholischen Bischöfen und Priestern sowie nichtkatholischen Amtsträgern – etwa bei "Segenshandlungen" – der Eindruck von einer Gleichrangigkeit der jeweiligen Ämter entsteht.

· sich bei ihren Erklärungen in der Öffentlichkeit nicht durch ökumenische Rücksichtnahmen eine Verwässerung der klaren katholischen Positionen aufdrängen zu lassen.

· sicherzustellen, dass Angehörige anderer christlicher Konfessionen, die zum katholischen Glauben konvertieren wollen, überall mit offenen Armen aufgenommen werden.

· in katholischen Kirchen keine interreligiösen Veranstaltungen zuzulassen und den Anschein gemeinsamer Gebete mit nichtchristlichen Religionen zu vermeiden.

· dass gemäß dem allgemeinen Missionsauftrag Christi auch den bei uns lebenden Moslems und deren Frauen die Wahrheit des katholischen Glaubens nahegebracht wird.

Forderungen an Staat und Gesellschaft

Wir appellieren an unsere Bischöfe ...

· angesichts der weiterhin hohen Abtreibungszahlen gemäß den Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts gegenüber Öffentlichkeit, Parteien und Staatsorganen auf eine Änderung des Abtreibungsrechts zu drängen, die Rechtswidriges nicht mehr straffrei stellt.

· gegenüber Öffentlichkeit, Parteien und Staatsorganen auf eine Gesetzgebung hinzuwirken, die die widernatürliche extrauterine Befruchtung beim Menschen und die ihr vorausgehende "Produktion" von Embryonen verbietet.

· gegenüber Öffentlichkeit, Parteien und Staatsorganen auf eine Gesetzgebung hinzuwirken, die jede Forschung an lebenden Embryonen ausschließt.

· durch eine Korrektur der Königsteiner Erklärung von 1968 wieder in die volle Übereinstimmung mit der Enzyklika "Humanae vitae" über die christliche Ehe und das christliche Gewissen zurückzukehren

· in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Parteien und Staatsorganen auf einen Biologieunterricht zu drängen, der eine Frühsexualisierung der Kinder und den Abbau ihres natürlichen Schamgefühls verhindert.

 

 

 

20. - 22. Juni 2003: Wallfahrt im überlieferten Ritus nach Altötting

Glauben - beten - handeln!

Auch 2003 laden wir alle der überlieferten Liturgie verbundenen Katholiken zur Wallfahrt an den größten deutschen Wallfahrtsort ein. Die Fußwallfahrt beginnt bereits am Nachmittag des Fronleichnamsfests im Raum München. Man kann sich ihr aber auch erst an einer der späteren Stationen anschließen. Mit Gebet, Gesang, Betrachtung und vor allem der hl. Messe im überlieferten Ritus wollen wir zum Gnadenort nähern. Begleitet wird die Wallfahrt wieder von einem jungen Priester des "Pfadfinderordens" SJM. Informationen und Anmeldung wieder bei Erhard Stolz, Birkenweg 2, D-90542 Eckental, Tel. 09126 - 28 49 19; Fax 09126 - 28 76 77.

Die Wallfahrtstage zur geistlichen Vertiefung in Altötting beginnen am Freitagnachmittag im Franziskushaus in Altötting mit einem Vortrag des jungen Priesters der Petrusbruderschaft Don Almiro de Andrade über die Beichte. Es folgen hl. Messe im überlieferten Ritus, eucharistische Anbetung und Beichtgelegenheit. Am Samstag bzw. Sonntag sprechen Regens P. Bernward Deneke FSSP, Msgr. Prof. Dr. Rudolf Michael Schmitz, Institut Christus König und Hoherpriester, Generaloberer P. Andreas Hönisch SJM und – zum Bereich "Handeln" – Generaldirektor P. Peter Eichenhüller SJM, der in Kasachstan einen Komplex aus Waisenhaus, Kindergarten, Schule und landwirtschaftlichem Betrieb aufbaut, ein einzigartiges katholisches Zentrum, das einzige östlich des Ural.

Gemeinsamer Höhepunkt von Fußwallfahrt und Wallfahrtstagen ist das Pontifikalamt im überlieferten Ritus, zelebriert von Erzbischof Georg Eder (Salzburg).

Die Ereignisse zeigen es immer wieder: Um in diesen verwirrten Tagen bestehen zu können, um sich für die heilige Kirche richtig einsetzen zu können, müssen wir mit der Vertiefung unseres eigenen geistlichen Lebens beginnen. Anders geht es nicht.

Anmeldung für die Wallfahrtstage in Altötting: Franziskus-Haus, Neuöttinger Straße 53, D-84503 Altötting, Tel. 08671- 980 0, Fax: 08671- 980 112. Das Franziskus-Haus hat vorwiegend Einzelzimmer, die nach Reihenfolge der Anmeldung vergeben werden. Danach werden Sie gegebenfalls an eine andere Unterkunft weitervermittelt.

 

Initiativkreis-Nachrichten

"Pro Sancta Ecclesia" will versuchen, glaubenstreue Katholiken zu sammeln, die sich in dieser schwierigen Zeit gemeinsam für die Kirche einsetzen. Die monatlich erscheinenden "IK-Nachrichten" wollen ein ungeschminktes Bild der Wirklichkeit in Kirche und Gesellschaft vermitteln, das erkennen läßt, wo und wie zu handeln ist. Wir verzichten bewußt darauf, die "IK-Nachrichten" regelmäßig ins "Internet" einzustellen.

Wenden Sie sich bitte an die Redaktion in Deutschland bzw. Österreich, wenn Sie eine regelmäßige kostenlose Zusendung der "Initiativkreis-Nachrichten" wünschen.

Redaktion IK-Nachrichten Österreich-Ausgabe:

Norbert Clasen (verantwortl. Redakteur) Dr. Felix Bentz (Medieninhaber und Herausgeber)

Marktplatz 5 Kreuzberg 125

D-85072 Eichstätt A-4780 Schärding

Fax 08421- 90 88 80 Fax: 07712 - 24 55

 

 

Aufruf gegen multireigiöse Feiern

In einer Initiative haben sich "Pro Sancta Ecclesia" und die "Vereinigung der Initiativkreise" gegen die von der "Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz" geplanten "multireligiösen Feiern" eingesetzt. Dazu wurde in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am 18.10.2002 eine Anzeige mit dem folgenden Text geschaltet:

Der christliche Gottesdienst wird aus dem öffentlichen Leben verdrängt!

Die letzte Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat die von einer Arbeitsgruppe der Liturgiekommission erstellten "Leitlinien für multireligiöse Feiern von Christen, Juden und Muslimen zustimmend zur Kenntnis genommen".

Bei einer Verwirklichung dieser Leitlinien werden in naher Zukunft alle christlichen Gottesdienste im öffentlichen Leben durch "multireligiöse Feiern" verdrängt werden.

Die Leitlinien selbst nennen eine Fülle von Anlässen für solche Feiern. Hier nur einige davon:

Letzteres heißt in der Praxis:

Ein Ende der christlichen Schulgottesdienste überall da, wo es islamische Schüler gibt.

Selbst dem Kranken und in Todesgefahr Schwebenden werden solche Feiern zugemutet.

Die Leitlinien sehen Abläufe vor, bei denen sich kein Teilnehmer "angegriffen fühlt". Konsequenz:

Die Leitlinien sprechen vom "Lob des einen und ewigen Gottes" bei solchen Feiern. Jeder gebildete Moslem wird uns zustimmen:

"Allah" ist nicht der Dreifaltige Gott!

Die "Vereinigung der Initiativkreise katholischer Laien und Priester im deutschen Sprachraum" und "Pro Sancta Ecclesia" protestieren daher energisch gegen diese Leitlinien und beschwören die Bischöfe, sie sofort und ersatzlos zurückzuziehen.

Wir bitten alle Katholiken, unsere Forderung nach Widerruf dieser Leitlinien zu unterstützen.

Wir bitten auch um die Unterstützung aller bekenntnistreuen evangelischen Christen.

Wir sind dankbar für Unterstützungserklärungen an eine der folgenden Adressen.

V.i.S.d.P.: Dr. Felix Bentz, Kreuzberg 125, A-4780 Schärding.
Dr. Wolfgang Graf, St. Georg-Str. 7, D-86833 Ettringen.
StD i.R. Robert Kramer, Ostendstr. 18, D-82390 Eberfing.
Geistl. Rat Walter Lang, Aindorferstr. 129, D-80689 München.

"Vereinigung der Initiativkreise kath. Laien und Priester im deutschen Sprachraum e. V." und "Pro Sancta Ecclesia e.V."