Innere Reinigung

Wenn wir Menschen keine innere Reinigung mehr erstreben, dann sind wir zur Unreinheit verurteilt! Schauen wir uns nur ein völlig verunreinigtes Kleidungsstück an. Wer es für sich behalten will, der wird es reinigen lassen. Schauen wir auf einen kristalklaren Bergbach - wer hätte nicht Freude daran? Alles im Leben ist doch auf Reinheit angewiesen, weil ohne Reinheit unverfälschtes Leben erstickt wird. Nicht anders ergeht es dem Menschen selbst, im unreinen Mief muß er förmlich seine Freiheit, sein Glück, sein Herz, seinen Verstand, seinen Geist und Körper ersticken! Gott weiß um unsere innere Unreinheit, die sich auch im äußeren vollzieht und er erinnert uns daran: "Noch der redlichste unter euch ist wie das Dornengestrüpp!" (Altes Testament). Weil wir ohne eine innere Reinigung verloren wären, bietet Gott uns sein Verzeihen durch aufrichtige Umkehr und Buße an. Denn es ist nicht an Gott den Menschen so zu akzeptieren wie er ist, er will ihn nämlich aus seinem inneren Morast, aus seiner inneren Kloake, durch eine gute Reinigung (in einer aufrichtigen Beichte!) herausholen. Wer aber von uns ewigen Zweiflern und Gleichgültigen nimmt eigentlich das Gnadengeschenk der Beichte an? Jesus spricht: "Wenen ihr die Sünden nachlasst, denen sind sie nachgelassen." Neues Testament. Wir haben leider nicht verstanden, daß man sich mit der Lüge, mit schweren Irrtümern und Verführungen nicht ungestraft arangieren kann. Denn der Flirt mit der Sünde führt nunmal in einen stinkenden Sumpf in dem viele Menschen sogar ganz versinken! Vor lauter Betäubung, Berieselung und Verblendung bemerken wir unsere Minderqualität des Lebens nicht mehr und versuchen uns im Bankrott einzurichten! Das Schlechte, so wird gerne argumentiert, das gab es doch immer schon. Man möchte sich regelrecht hinter diesem Ausspruch verstecken. Ja, auch Vergewaltigungen gab es immer schon, aber werden deswegen die Frauen zum Freiwild für Verbrecher erklärt? Den Mißbrauch der Worte und Werte gab es immer schon, aber muß man deswegen dem Mißbrauch Tür und Tore öffnen?? Wir leben in einer zutiefst gestörten Schöpfungsordnung, aber wenn wir eine Minimalordnung nicht mehr aufrecht erhalten wollen, dann geben wir alles der Unreinheit preis und müssen die furchtbaren Folgen tragen. Christus sagt warnend, daß der Sklave nicht für immer im Haus Gottes bleibt. Also, keine Ausreden. Wir brauchen Reinheit und müssen mit der eigenen inneren Entsorgung der Schuld beginnen. Gott hat uns das große Gnadenangebot der Beichte geschenkt! Die Welt wird immer die Unreinheit anbieten, obwohl die Welt selber sich dadurch kaputt macht. Die Welt wird immer glatte Worte haben und viel von der großen Toleranz reden. die Welt wird die Unreinheit immer zum großen Geschäft machen und ihre Gier durch die Unreinheit zu befriedigen suchen. Wenn wir dem zustimmen gehören wir in den Chor der Wölfe und merken unser eigenen Sklaventum nicht mehr. Wie revolutionär kann die Reinheit sein, revolutionär im Sinne der schützenden Gerechtigkeit und Liebe!