La Salette

In La Salette, auf einem Hochplateau in Frankreichs Westalpen gelegen, wurde 2 Kindern eine apokalyptische Botschaft gegeben, die zur Buße und Umkehr der Menschen aufruft.
Maria erscheint am 19.9.1846 den Kindern Mélanie Calvat (15 Jahre alt) und Maximin Giraud (11 Jahre alt). Sie hüteten auf einer Almwiese ihre Herde. Nach einem kleinen Mittagsschlafe erwachten die Kinder und sahen Maria in einem weißen Gewand auf einem Stein sitzend, ein Licht von überirdischer Schönheit ausstrahlend, das heller war als die Sonne. Diese Frau rief die Kinder zu Sich, die dann direkt zu Ihr hingegangen sind, ohne zu zögern. Maria erhob sich und sprach - immernoch weinend -

"Tretet näher, Meine Kinder, fürchtet euch nicht! Ich bin hier, um euch etwas Großes kundzutun. Wenn Mein Volk sich nicht unterwerfen will, bin Ich gezwungen, den Arm Meines Sohnes fallen zu lassen, Er ist so schwer, so lastend, daß Ich ihn nicht mehr länger zurückzuhalten vermag...

Ihr könnt beten und tun soviel ihr wollt, niemals werdet ihr vergelten können, was Ich alles für euch unternommen habe! Ich habe euch sechs Tage zum Arbeiten gegeben, und Ich habe Mir den siebten vorbehalten, und man will ihn Mir nicht gewähren; das ist es, was den Arm Meines Sohnes so schwer macht. Jene die einen Wagen lenken wissen nicht, wie sie fluchen sollen, ohne den Namen Meines Sohnes in den Mund zu nehmen. Das sind die beiden Dinge, die den Arm Meines Sohnes immer schwerer machen. Wenn die Ernte verdirbt, geschieht es nur um euretwegen.

Ich habe ess euch letzes Jahr mit den Kartoffeln zu verstehen gegeben, ihr habt euch nichts daraus gemacht; ja ganz im Gegenteil; wenn ihr verfaulte fandte, habt ihr geflucht und dabei den Namen Meines Sohnes gervorgestoßen. Sie werden weiter faulen, und an Weihnachten werden keine mehr da sein."

Diese Worte sprach Maria in französisch, Maria wechselte die Sprache, als die Kinder anstatt "Kartoffeln", "Äpfel" verstanden haben. Maria sprach dann in der Mundart der Gegend, in "Patois" weiter:

"Wenn ihr Getreide habt, braucht ihr es nicht zu säen. Alles, was ihr säen werdet, werden die Tiere fressen, und das, was aufgeht, wird beim Dreschen zu Staub zerfallen. Es wird eine große Hungersnot kommen. Und bevor die Hungersnot kommt, werden die Kinder bis zu sieben Jahren von einem Zittern befallen werden und in den Armen der Erwachsenen sterben, die sie halten. Die großen aber werden durch den Hunger Buße tun. Die Nüsse werden schlecht werden, die Trauben werden verfaulen."

Anschließend wurde Mélanie ein Geheimnis gegeben, das sie erst 1851 aufschrieb und an den Pabst sandte. Diese wurde als die Große Botschaft von La Salette bekannt

Im folgenden der vollständige Text der Großen Botschaft von La Salette. (mit der freundlichen Genehmigung des Christiana-Verlages, aus dem Buch "Die Große Botschaft von La Salette")

Die Große Botschaft von La Salette

Melanie, was ich dir jetzt sagen werde, wird nicht immer geheim bleiben; du wirst es im Jahre 1858 (im Jahr der berühmten Muttergotteserscheinungen zu Lourdes, Anm. d. Red.) bekanntmachen können.
Die Priester, Diener meines Sohnes, die Priester sind durch ihr schlechtes Leben, ihre Ehrfurchtslosigkeiten, ihre Pietätlosigkeit bei der Feier der heiligen Geheimnisse, durch ihre Liebe zum Gelde, zu Ehren und Vergnügungen, Kloaken der Unreinigkeit geworden. Ja, die Priester fordern die Rache heraus und die Rache schwebt über ihren Häuptern. Wehe den Priestern und den gottgeweihten Personen, die durch ihre Treulosigkeiten und ihr schlechtes Leben meinen Sohn von neuem kreuzigen! Die Sünden der gottgeweihten Personen schreien zum Himmel und rufen nach Rache, und siehe, die Rache ist vor ihren Türen; denn es gibt niemand mehr, der die Barmherzigkeit und die Verzeihung für das Volk erfleht; es gibt keine großherzigen Seelen mehr; es gibt niemand mehr, der würdig wäre, das makellose Opferlamm dem Ewigen zugunsten der Welt aufzuopfern.
Gott wird in beispielloser Weise zuschlagen.
Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinem ganzen Zorne völlig freien Lauf lassen, und niemand wird sich so vielen vereinten Übeln entziehen können.
Die Häupter, die Führer des Gottesvolkes, haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat ihren Verstand verdunkelt; sie sind irrende Sterne geworden, die der alte Teufel mit seinem Schweife nach sich zieht, um sie zu verderben. Gott wird es der alten Schlange gestatten, Entzweiungen unter die Regierenden, in alle Gesellschaften, in alle Familien zu bringen; man wird körperliche und geistige Peinen erleiden; Gott wird die Menschen sich selbst überlassen und wird Strafgerichte senden, die während mehr als 35 Jahren aufeinander folgen werden.
Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Ereignisse. Man muß darauf gefaßt sein, mit eiserner Rute geführt zu werden und den Kelch des Zornes zu trinken.
Der Stellvertreter meines Sohnes, der Hohepriester Pius IX., verlasse Rom nach dem Jahre 1859 nicht mehr. Er sei vielmehr standhaft und großmütig und kämpfe mit den Waffen des Glaubens und der Liebe. Ich werde mit ihm sein.
Er traue dem Napoleon nicht. Sein Herz ist doppelzüngig (falsch). Und wenn er gleichzeitig Papst und Kaiser sein will, wird sich Gott bald von ihm zurückziehen. Er ist jener Adler, der in seinem Streben, immer höher zu steigen, in das Schwert stürzen wird, mit dem er die Völker nötigen will, ihn aufsteigen zu lassen. (Dies sagte Maria im Jahre 1846, als Napoleon 111. zu lebenslänglicher Haft verurteilt, im Gefängnis sitzt und man nicht an sein künftiges Kaisertum dachte. Anmerk. d. Übersetzers.)
Italien wird für seinen Ehrgeiz, das Joch des Herrn aller Herren abzuschütteln, bestraft; auch wird es dem Kriege überliefert werden. Das Blut wird überall fließen. Die Kirchen werden geschlossen oder entheiligt werden. Die Priester, die Ordensleute werden fortgejagt; man läßt sie sterben, eines grausamen Todes sterben. Viele werden den Glauben verlassen. Die Zahl der Priester und Ordensleute, die sich von der wahren Religion trennen, wird groß sein; unter diesen Personen werden sich selbst Bischöfe befinden.
Der Papst möge sich vor den Wundertätern in acht nehmen. Denn die Zeit ist gekommen, da die erstaunlichsten Wunder auf der Erde oder in der Luft stattfinden.
Im Jahre 1864 wird Luzifer mit einer großen Menge von Teufeln aus der Hölle losgelassen. Sie werden den Glauben allmählich auslöschen, selbst in Menschen, die Gott geweiht sind. Sie werden sie in einer Weise blind machen, daß diese Menschen, falls sie nicht eine besondere Gnade empfangen, den Geist dieser bösen Engel annehmen werden. Viele Ordenshäuser werden den Glauben völlig verlieren und viele Seelen mit ins Verderben ziehen.
Schlechte Bücher wird es auf der Erde im Überfluß geben, und die Geister der Finsternis werden überall eine Kälte gegen alles ausbreiten, was den Dienst Gottes betrifft. Sie werden eine sehr große Macht über die Natur haben. Es wird Kirchen geben, in denen man diesen bösen Geistern dient. Manche Personen werden von diesen bösen Geistern von einem Ort zum anderen versetzt, und sogar Priester, weil diese sich nicht vom guten Geiste leiten lassen, der ein Geist der Demut, der Liebe und des Eifers für die Ehre Gottes ist. Man wird Tote und selbst Gerechte auferstehen lassen (im Spiritismus! d. h., diese Toten werden die Gestalt der gerechten Seelen annehmen, die auf Erden gelebt haben, um die Menschen besser verführen zu können. Diese sogenannten Toten, unter deren Gestalten sich nur Teufel verbergen, werden ein anderes Evangelium predigen, das dem des wahren Jesus Christus entgegengesetzt ist, das das Dasein des Himmels sowie die verdammten Seelen leugnet. Alle diese Seelen werden wie mit ihren Leibern vereinigt erscheinen. Zusatz von Melanie selbst.) überall werden außergewöhnliche Wundertaten vorkommen, da der Glaube erloschen ist und das falsche Licht die Welt erleuchtet. Wehe den Kirchenfürsten, die nur nach Reichtümern und nach Erhaltung ihrer Autorität und nach stolzer Herrschaft trachten.
Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, da die Kirche eine Zeitlang schweren Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Das wird die Zeit der Finsternisse sein. Die Kirche wird eine schreckliche Krise durchmachen.
Da der heilige Glaube an Gott in Vergessenheit geraten ist, will jeder einzelne sich selbst leiten und über seinesgleichen stehen. Man wird die bürgerlichen und kirchlichen Gewalten abschaffen. Jede Ordnung und jede Gerechtigkeit wird mit Füßen getreten werden. Man wird nur Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht sehen, ohne Liebe zum Vaterlande und zur Familie. Der Heilige Vater wird viel leiden. Ich werde bei ihm sein bis zum Ende, um sein Opfer anzunehmen.
Die Bösewichter werden mehrere Male seinem Leben nachstellen, ohne seinen Tagen schaden zu können. Aber weder er noch sein Nachfolger (Am Rande ihres Exemplares von Lecce hat Melanie diese Worte zwischen Klammern geschrieben: "der nicht lange regieren wird") werden den Triumph der Kirche Gottes sehen.
Die bürgerlichen Regierungen werden alle dasselbe Ziel haben, das da ist, die religiösen Grundsätze abzuschaffen und verschwinden zu lassen, um für den Materialismus, Atheismus, Spiritismus und alle Arten von Lastern Platz zu schaffen.
Im Jahre 1865 wird man den Greuel an heiligen Stätten sehen. In den Ordenshäusern werden die Blumen der Kirche in Fäulnis übergehen, und der Teufel wird sich als König der Herzen gebärden. Die Oberen der Ordensgemeinschaften mögen auf der Hut sein, wenn sie jemand in das Kloster aufzunehmen haben; denn der Teufel wird alle seine Bosheit aufwenden, um in den religiösen Orden Leute unterzubringen, die der Sünde ergeben sind. Denn die Unordnungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen Welt verbreitet sein.
Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein wird. Für eine Zeitlang wird Gott weder Italiens noch Frankreichs gedenken, weil das Evangelium Christi ganz in Vergessenheit geraten ist. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten. Man wird sich töten, man wird sich gegenseitig morden bis in die Häuser hinein.
Auf den ersten Hieb seines Schwertes, das wie ein Blitz einschlagen wird, werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen zittern, weil die Unordnungen der Menschen und ihre Verbrechen das Himmelsgewölbe durchdringen. Paris wird niedergebrannt und Marseille verschlungen werden. (Melanie hatte gesagt: "Paris seré brule." Dies deutete man 1870 aus: "Ce sera par les Prussiens", worauf Maximin antwortete: "Non, non, ce n'est pas par les Prussiens gue Paris sera bruli, c'est par sa canaille." Paris wird durch seinen Pöbel niedergebrannt. Anm. d. Übersetzers.) Mehrere große Städte werden niedergebrannt und durch Erdbeben verschlungen werden. Man wird glauben, alles sei verloren. Man wird nur Menschenmord sehen. Man wird nur Waffengetöse und Gotteslästerungen hören. Die Gerechten werden viel leiden; ihre Gebete, ihre Bußübungen und ihre Tränen werden zum Himmel emporsteigen, und das ganze Gottesvolk wird um Verzeihung und Erbarmen flehen und meine Hilfe und meine Fürbitte anrufen. Dann wird Jesus Christus durch eine Tat seiner Gerechtigkeit und seiner großen Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln befehlen, alle seine Feinde dem Tode zu überliefern. Plötzlich werden die Verfolger der Kirche Jesu Christi und alle der Sünde ergebenen Menschen zugrunde gehen, und die Erde wird wie eine Wüste werden. Dann wird der Friede, die Versöhnung Gottes mit den Menschen werden. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. Die Nächstenliebe wird überall aufblühen. Die neuen Könige werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, die stark, demütig, fromm, arm, eifrig und eine Nachahmerin der Tugenden Jesu Christi sein wird. Das Evangelium wird überall gepredigt werden, und die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, weil es Einigkeit unter den Arbeitern Jesu Christi geben wird und die Menschen in der Furcht Gottes leben werden.
Dieser Friede unter den Menschen wird aber nicht von langer Dauer sein. 25 Jahre reichlicher Ernten werden sie vergessen lassen, daß die Sünden der Menschen die Ursache aller Strafen sind, die über die Erde kommen.
Ein Vorläufer des Antichrists wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt, kämpfen. Er wird viel Blut vergießen und die Verehrung Gottes vernichten wollen, damit man ihn wie einen Gott ansehe.
Die Erde wird dann mit allerlei Plagen geschlagen werden (nebst der Pest und der Hungersnot, die allgemein sein werden). Es wird Kriege geben bis zum letzten Krieg, der dann von den 10 Königen des Antichrists geführt wird, welche Könige von einem gleichen Vorhaben beseelt sind und die einzigen sind, welche die Welt regieren werden. Bevor dieses eintritt, wird es eine Art falschen Friedens auf der ganzen Welt geben. Man denkt an nichts anderes als an Belustigungen. Die Bösen geben sich allen Arten von Sünden hin. Aber die Kinder der heiligen Kirche, die Kinder des Glaubens, meine wahren Nachahmer, werden in der Liebe zu Gott und in den Tugenden unter Führung des Heiligen Geistes wachsen. Ich werde mit ihnen kämpfen, bis sie zur Fülle des Alters gelangen.
Die Natur lechzt nach Rache wegen der Menschen und bebt vor Entsetzen in Erwartung dessen, was über die durch Verbrechen besudelte Erde hereinbrechen soll.
Zittert, Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind. Zahlreiche Klöster sind nicht mehr Häuser Gottes, sondern die Weiden des Asmodeus (d. h. des Teufels der Unkeuschheit. Anm. d. Übersetzers) und der Seinen.
So wird es um die Zeit sein, wenn der Antichrist geboren wird von einer jüdischen Ordensfrau, einer falschen Jungfrau (d'une religieuse hebraique, d'une f ausse vierge), die mit der alten Schlange, dem Meister der Unzucht, im Bunde stehen wird. Sein Vater wird Bischof sein. Bei seiner Geburt wird er Gotteslästerungen ausspeien; er wird Zähne haben; mit einem Wort, dieser ist der fleischgewordene Teufel. Er wird in ein schreckliches Geschrei ausbrechen; er wird Wunder wirken, er wird sich nur von der Unzucht nähren. Er wird Brüder haben, die zwar nicht so wie er fleischgewordene Teufel, wohl aber Kinder des Bösen sind. Mit zwölf Jahren werden sie sich schon durch glänzende Siege, die sie davontragen, auszeichnen.
Bald wird ein jeder von ihnen an der Spitze einer Armee sein, unterstützt von Legionen der Hölle.
Die Jahreszeiten werden sich verändern. Die Erde wird nur schlechte Früchte hervorbringen; die Sterne werden ihre regelmäßigen Bahnen verlassen. Der Mond wird nur ein schwaches rötliches Licht wiedergeben. Wasser und Feuer werden auf der Erde furchtbare Erdbeben und große Erschütterungen verursachen, welche Berge und Städte versinken lassen.
Rom wird den Glauben verlieren und der Sitz des Antichrists werden.
Die Dämonen der Luft werden mit dem Antichrist große Wunderdinge auf der Erde und in den Lüften wirken, und die Menschen werden immer schlechter werden.
Gott wird für seine treuen Diener und die Menschen guten Willens sorgen. Das Evangelium wird überall gepredigt werden; alle Völker und alle Nationen werden Kenntnis von der Wahrheit haben.
Ich richte einen dringenden Aufruf an die Erde: Ich rufe auf die wahren Jünger Gottes, der in den Himmeln lebt und herrscht. Ich rufe auf die wahren Nachahmer des menschgewordenen Christus, des einzigen und wahren Erlösers der Menschen. Ich rufe auf meine Kinder, meine wahren Frommen; jene, die sich mir hingegeben haben, damit ich sie zu meinem göttlichen Sohne führe; jene, die ich sozusagen in meinen Armen trage; jene, die von meinem Geiste gelebt haben. Endlich rufe ich auf die Apostel der letzten Zeiten, die treuen Jünger Jesu Christi, die ein Leben geführt haben der Verachtung der Welt und ihrer selbst, in Armut und Demut, in Verachtung und in Schweigen, in Gebet und in Abtötung, in Keuschheit und in Vereinigung mit Gott, in Leiden und in Verborgenheit vor der Welt. Die Zeit ist da, daß sie ausziehen, um die Welt mit Licht zu erfüllen. Gehet und zeiget euch als meine geliebten Kinder. Ich bin mit euch und in euch, sofern euer Glaube das Licht ist, das euch in diesen Tagen der Drangsale erleuchtet. Euer Eifer macht euch hungrig nach dem Ruhm und der Ehre Jesu Christi. Kämpfet, Kinder des Lichtes, ihr, die kleine Zahl, die ihr sehend seid; denn die Zeit der Zeiten, das Ende der Enden ist da.
Die Kirche wird verfinstert, die Welt in Bestürzung sein. Aber da sind Henoch und Elias, erfüllt vom Geiste Gottes. Sie werden mit der Kraft Gottes predigen, und die Menschen guten Willens werden an Gott glauben, und viele Seelen werden getröstet werden. Sie werden durch die Kraft des Heiligen Geistes große Fortschritte machen und die teuflischen Irrtümer des Antichrists verurteilen.
Wehe den Bewohnern der Erde! Es wird blutige Kriege geben und Hungersnöte, Pestseuchen und ansteckende Krankheiten. Es wird entsetztliche Hagelregen von Tieren geben; Donner, welche Städte erschüttern; Erdbeben, welche Länder verschlingen. Man wird Stimmen in den Lüften hören. Die Menschen werden ihren Kopf gegen die Wände schlagen. Sie werden den Tod herbeirufen, und andererseits wird der Tod ihnen Qualen bringen. Überall wird Blut fließen. Wer könnte da siegen, wenn Gott nicht die Zeit der Prüfung abkürzte? Durch das Blut, die Tränen und die Gebete der Gerechten wird sich Gott erweichen lassen. Henoch und Elias werden dem Tode überliefert. Das heidnische
Rom wird verschwinden. Und Feuer vom Himmel wird herabfallen und drei Städte verzehren. Die ganze Welt wird von Entsetzen geschlagen. Es ist Zeit. Die Sonne verfinstert sich. Der Glaube allein wird leben.
Nun ist die Zeit da! Der Abgrund öffnet sich. Siehe da den König der Könige der Finsternisse! Siehe da das Tier mit seinen Untergebenen, das sich Erlöser der Welt. nennt. Stolz wird es sich in die Lüfte erheben, um zum Himmel aufzusteigen. Er wird durch den Hauch des heiligen Erzengels Michael erstickt. Er stürzt herab, und die Erde, die sich seit drei Tagen in beständiger Umwälzung befindet, wird ihren Schoß voll des Feuers öffnen. Er wird verschlungen für immer mit all den Seinen in die ewigen Abgründe der Hölle. Dann werden Wasser und Feuer die Erde reinigen und alle Werke des menschlichen Hochmuts vertilgen, und alles wird erneuert werden. Dann wird Gott gedient und verherrlicht werden."


http://www.marienerscheinungen.net/index.htmObenWunderbare_Medaille.htmhttp://www.marienerscheinungen.net/index.htmhttp://www.marienerscheinungen.net/index.htmWunderbare_Medaille.htmObenObenWunderbare_Medaille.htmWunderbare_Medaille.htm

Quelle:

"Die große Botschaft von La Salette", Johannes Maria Höcht,
Christiana-Verlag, CH 8260 Stein am Rhein/Schweiz; ISBN : 3-7171-0695-3.

"Erscheinungen und Botschaften der Gottesmutter Maria", Gottfried Hierzenberger, Otto Nedomansky,
Pattloch Verlag, Augsburg; ISBN 3-629-00623-X.

 

 

 

Marienerscheinungen
Maria, die Mutter des Herrn, ist immer bei uns:

Januar - Die Madonna erscheint in Banneux
Am 15. Januar 1933 erschien die Muttergottes erstmals in Banneux, Belgien. Sie trug das gleiche Kleid, das sie auch in Lourdes trug. Die acht Erscheinungen in dem kleinen Dorf Banneux erregten großes Aufsehen. Maria zeigte sich Mariette, einem 12-jährigen Arbeiterkind mit der Botschaft: "Ich komme das Leid zu lindern. Betet viel!"
Zuerst mochte keiner dem Mädchen glauben, ihre Familie wurde zum Gespött. Mariette bat Maria um ein Wunder und erhält die Antwort: "Glaubt an mich - und ich werde an euch glauben. Betet viel." Nach eingehender Prüfung anerkannte der Bischof von Lüttich erstmals 1942, dann 1949 endgültig die Übernatürlichkeit der Erscheinungen.

Februar - Die Madonna erscheint in Lourdes
Die Seherin Bernadette Soubirous ist mittlerweile heiliggesprochen. Ihr erschien die Muttergottes insgesamt 18 Mal, dabei nannte sie sich "die Unbefleckte Empfängnis". Immer wieder mahnte sie, für die armen Sünder und die "wildbewegte" Welt zu beten.
Bis heute ruht die Seherin unversehrt in ihrem Kloster, wo sie 1879 starb.
Lourdes wurde zu einem weltberühmten Wallfahrtsort, tausenden Pilgern aus aller Welt wurde dort geholfen. Inzwischen zählt man mehr als 10 000 Heilungen, aber nur knapp 75 sind bislang kirchlich anerkannt. - Kirchlich anerkannte Erscheinungen!

März - Die Frau aller Völker bittet um unser Gebet!
Die Erscheinungen der Muttergottes in Amsterdam, welche inzwischen kirchlich anerkannt sind, nehmen eine besondere Stellung ein. In den Botschaften richtet Maria ihr Wort an alle Menschen, "wer oder was ihr auch seid". Mit großer Dringlichkeit bittet sie die Menschheit, auf ihre Botschaften zu hören. Sie warnt vor einem großen Kampf geistiger Natur, der über die Welt losbrechen wird (In diesem geistigen Kampf leben wir jetzt!). Bevor die Menschheit nicht wieder zum Kreuz zurückkehrt, wird kein Friede sein. Ihre Botschaften zwischen 1945 und 1957 kündigen eine neue Epoche an, eine Zeit des heiligen Geistes. Allen, die sie darum bitten, verspricht sie, Gnade, Frieden und Erlösung zu schenken! - Kirchlich anerkannt!

April - Die Muttergottes erscheint in Marienfried, Deutschland
Dreimal, jeweils am 25. (s. Komet Hale-Bopp!!), erscheint die Muttergottes 1946 in Marienfried der 22-jährigen Seherin Bärbl, die am 4. November 1996 starb. Ihr Beichtvater Pfarrer Humpf schrieb eindrucksvoll ihr Sühneleiden nieder und ist Zeuge für die Echtheit der Erscheinungen. Das Datum der Erscheinungen erinnert an die Menschwerdung. Maria verkündet: "Ich bin das Zeichen des lebendigen Geistes. Ich drücke mein Zeichen meinen Kindern auf die Stirn." Die Muttergottes bezeichnet sich als große Gnadenvermittlerin und bittet um das Rosenkranzgebet und viele Opfer. (Nicht kirchlich anerkannt).

Mai - Maria erscheint in Fatima
1917 im Mai erscheint die Muttergottes drei Hirtenkindern in Fatima. Insgesamt dürfen sie sechsmal die Jungfrau Maria schauen. Sie schwebt nach einem Blitzstrahl leuchtend in weißem Gewand mit glänzendem Rosenkranz über einer niederen Eiche. Immer wieder fordert Maria in ihren Erscheinungen zum Rosenkranzgebet, zu Buße und zur Weihe Rußlands und der Welt an ihr Unbeflecktes Herz auf. Am 13. Oktober 1917 findet ein grandioses Sonnen- wunder statt, Fatima ist weltweit in aller Munde. Inzwischen ist der Erscheinungsort kirchlich anerkannt und zählt zu den großen Wallfahrtsorten. Das Dritte Geheimnis von Fatima enthält unter anderem die Prophezeiung des Papst- attentates und wurde 2000 erstmals veröffentlicht. - Kirchlich anerkannte Erscheinungen!

Juni - Maria ruft in Medjugorje zur Umkehr auf
Seit 1981 bis heute erscheint die Gottesmutter sechs Jugendlichen im kroatischen Dorf Medjugorje nahe bei Mostar. Sie überbringt Botschaften für die Gemeinde, für die Jugendlichen und für die ganze Welt. Sie führt jedoch die Jugendlichen auch durch die jenseitige Welt, durch Paradies, Fegefeuer und Hölle. Vor allem ruft sie immer wieder zum Gebet auf und ermahnt die Menschheit zur baldigen Umkehr. Millionen Pilger, tausende Priester und hunderte Bischöfe besuchen immer wieder den Gnadenort. (Nicht vom Ortsbischof, jedoch im Papstherzen anerkannt: vgl. "Papstworte")

Juli - Die Muttergottes erscheint in Paris
Während ihres Noviziates im Jahr 1830 erlebte die mittlerweile heiliggesprochene Schwester Katharina Labouré etwas Außergewöhnliches: dreimal hintereinander erschien ihr die Muttergottes und gab ihr wichtige Anweisungen. Im Auftrag ihres Beichtvaters hat Katharina Labouré genaue Berichte über das Aussehen und die Worte der Jungfrau Maria hinterlassen. Nach ihren Anweisungen wurde die Wundertätige Medaille der Unbefleckten Empfängnis angefertigt, die noch heute segenspendend weltweit verbreitet wird. - Kirchlich anerkannte Erscheinungen!

August - Ein Marienbild weint in Syrakus
Am 29. August 1953 begann ein Herz-Mariä-Bild aus Porzellan im Hause des Arbeiters Angelo Jannuso in Syrakus auf Sizilien zu weinen. Sofort war eine schwerkranke Frau Antonietta geheilt. Immer wieder weinte das Bild, bis zum 1. September des Jahres. Bald darauf ereigneten sich viele wunderbare Heilungen. 1955 befanden die Bischöfe Siziliens nach eingehender Untersuchung, daß an der Tatsache der übernatürlichen Tränen kein Zweifel bestehe. Ihr Unbeflecktes Herz sollte, allen Mächten der Finsternis zum Trotz, endlich triumphieren. - Kirchlich anerkannte Erscheinungen!

September - Maria weint bitterliche Tränen in La Salette, Frankreich
Am 19. September 1846 weint die Jungfrau Maria bitterlich auf einem Stein in der rauhen Hochgebirgslandschaft sitzend. Zwei Gnadenkinder durften die Muttergottes schauen. Die 15-jährige Melanie und der elfjährige Maximin. Sie sahen an einem Samstag die wunderschöne Frau in einem hellen Licht, die ihnen weinend entgegenkam, um ihnen eine Botschaft zu überbringen: "wenn mein Volk sich nicht unterwerfen will, sehe ich mich gezwungen, den Arm meines Sohnes frei walten zu lassen... Wie lange leide ich schon um euer aller Willen... und ihr macht euch nichts daraus." - Diese Erscheinungen wurden bald kirchlich anerkannt.

Oktober - Maria erscheint mehr als 2000 Mal in San Damiano
Rosa Quattrini, Mamma Rosa genannt, wurde am 29. September 1961 von einer himmlischen Besucherin auf wunderbare Weise von ihrer Krankheit geheilt. Pater Pio kündigt ihr darauf ein großes Ereignis an. Bald darauf erscheint ihr im Oktober 1964 zum erstenmal die Muttergottes. Bis zu ihrem Tode 1981 empfängt sie 2000 Erscheinungen und beinahe ebensoviele Botschaften. Noch immer versammeln sich viele Pilger am Erscheinungsort, um den Rosenkranz zu beten und die Heilige Jungfrau zu verehren, die verheißen hat, bis zum Ende der Welt lebendig und wahrhaftig dort anwesend zu bleiben. -
Der Webmaster, der Verfasser dieser Webseiten von www.adorare.de und der Webseiten http://home.t-online.de/home/dl1nad/ wurde in San Damiano teilweise geheilt. Dieses Glaubenszeugnis gebe ich hier und an anderen Stellen meiner Webseiten weiter. Bitte besucht diesen herausragenden Weltgnadenort, betet dort und trinkt das äußerst heilkräftige Quellwasser! Es hat schon vielen Menschen - auch und gerade in "aussichtslosen Fällen" - geholfen und hilft auch heute noch und wird immer helfen! Nehmt dieses Wasser auch in dort erhältlichen Kanistern mit nachhause! San Damiano liegt in der Nähe von Piacenza.

November - Die Jungfrau erscheint in Heede, Deutschland
Vier Mädchen von 12 bis 14 Jahren durften am 1. November 1937 die Muttergottes zum erstenmal schauen. Eines der Mädchen erhielt später die Stigmata. Sie beschrieben die Gottesmutter mit einer goldenen Krone auf dem Haupt, das Jesuskind im Arm. In über hundert weiteren Erscheinungen, die bis zum 2.11.1940 andauerten, nannte sich die Jungfrau Maria immer wieder "Königin des Weltalls" und "die Königin der Armen Seelen". Maria rief wiederholt zum Gebet auf und warnte vor der Strafe Gottes, falls die Welt sich nicht bekehre.

Dezember - Maria setzt ein Zeichen in Guadalupe / Mexiko
Bereits 1541 erschien Maria dem Indio Juan Diego, und als Zeichen für die Echtheit ihrer Erscheinung entstand auf seinem Überwurf ihr wunderbares Bild. Sie nannte sich "die immerwährende Jungfrau Maria, die Mutter des wahren Gottes, welche die Schlange zertritt". Die übernatürliche Entstehung des Bildes ist heute wissenschaftlich bestätigt. Durch dieses Ereignis bekehrten sich innerhalb von nur 7 Jahren neun Millionen Indios. Mit rund 20 Millionen Pilgern jährlich ist Guadalupe der größte Wallfahrtsort der Welt. - Kirchlich anerkannt!

(Quelle: Auszüge aus "Vormerkkalender 2001", Verlag Salvator Mundi. Bitte bestellen Sie diesen wertvollen Kalender!)