M.U.T. e.V.
Menschen, Umwelt, Tiere
69151 Neckargemünd
Nein zur
Pornografie
Pornografie zerstört den natürlichen
Selbstschutz, das Schamgefühl
Wenn man bedenkt, daß der natürliche Selbstschutz des Menschen - sozusagen die Ozonschicht des Selbstschutzes - gegen Ausbeutung ohnehin sehr dünn ist, dann muß es jedem einleuchtend sein, wie schnell dieser Selbstschutz durch massives Objektdenken bombardiert, durchlöchert und beschädigt wird. Pornografie macht sich die Verführbarkeit der Menschen zunutze und degradiert sie zu Objekten der Lust. Jedem sollte aber klar sein, daß man Objekte der Lust weder meinen noch lieben kann! Die Sehnsucht des Menschen nach echter Zuwendung und echter Liebe wird durch Pornografie bis zur Sucht aufgespalten. Sucht aber hat mit Liebe nichts mehr zu tun, kann also nie ein Bestandteil der Liebe sein. Pornografie ist daher ein Todfeind der Liebe! Pornografie verführt den Menschen zur Hurerei, Hurerei hat aber noch immer den Menschen in finsterste Abgründe gestürzt und unseliges Elend mit sich gebracht. Ein Schwarzbuch der Pornografie wäre mehr als überfällig!
Pornografie macht Bindungsunfähig!
Die Bindungsfähigkeit des Menschen baut sich im Laufe der Kindheit und ersten Jugendjahren mehr und mehr auf und erhält ihr Fundament im wesentlichen durch die Liebe und die Einhaltung der damit verbundenen Schutzgebote Gottes. Wir wissen alle, daß es an echter Liebe in dieser Welt infolge Gottlosigkeit arg mangelt und daß durch die innerer Leere das Ersatzangebot der Pornografie schnell in wachsend vielen Seelen greift und sich wie ein zersetzendes Gift ausbreitet, bis das Leben und die Liebe verhindert wird. Pornografie hält den Gipfelpunkt der Lust in Bildern fest, verbindet ihn mit körperlicher Attraktivität und insbesondere unter Ausklammerung all sonstiger menschlicher Bezüge, was dann den pflegeleichten Menschen suggeriert, dessen man sich bedienen und nach Gebrauch wie einen Verpackungsrest wieder wegwerfen kann.
Pornografie hat Blitzableiterfunktion?
Das immer noch häufige Argument, Pornografie habe Blitzableiterfunktion, weil es besser sei, daß sich jemand an Bildern abreagiere, statt Frauen oder Kinder zu belästigen, entbehrt jeder Grundlage! Denn wenn der Mensch als Objekt der Lust den Blicken des Betrachters angeboten wird, dann schlägt der Blitz im Betrachter ein und wird keineswegs abgeleitet. Der Staat selber hätte die Pflicht Pornografie endlich stärker einzuschränken. Da Pornografie mittlerweile in unzähligen Tankstellen, Kiosken, Zeitungsanoncen, sogenannten Erotik-Messen, Sexshops usw. angeboten wird, nimmt die Belästigung durch dieses Medium zu und beschäftigt die Fantasie wachsend vieler Menschen. Im Interesse des geschützten Menschenbildes wäre es also wichtig dieses Medien in die Schranken zu weisen und mindestens auf Sexshops zu reduzieren. Da diese Einschränkung aber die Auflage reduzieren würde, wehrt sich die Pornoindustrie entsprechend gegen solche Vorhaben und hat leider Erfolg damit, weil wir schweigen.
Pornografie reduziert die Gefühle
Wer Liebe erlebt fühlt wie der ganze Körper, die Seele, das Herz und der Geist angesprochen wird und ist glücklich. Pornografie hingegen schaltet bis auf die Triebe alles andere aus, läßt also das Herz, die Seele und den Geist verkümmern, was übrigens schon Sigmund Freud aufgrund zahlreicher Therapie bestätigte. Seinen Worten nach leiden Sexsüchtige Menschen an gefährlichem Schwachsinn. Diese Erkenntnis war auch dem Kommunisten Lenin bewußt, der die Auffassung vertrat, daß der Westen gerade mit dem Mittel der Pornografie angreifbar und zerstörbar sei, weil eine kaputte Moral immer auch Dekadenz und Zusammenbruch nach sich ziehe. Wenn wir Menschen von der Pornografie wegbringen möchten, so muß eine Aufklärung darüber erfolgen was Pornografie mit dem Menschen anrichtet und wie sehr sie Liebe verhindert.
Sexuell befreit?
Das große Versprecher der 68er, entfesselte Sexualität befreie von jedem moralischen Ballast und diene daher der Befreiung ist von Anfang an eine schwere Lüge, ein furchtbarer Irrtum gewesen. Denn wenn Menschen sich sexuell entfesseln nimmt das Objektdenken konsequenterweise zu, obwohl man Objekte nunmal nicht meinen und nicht lieben kann. Was ich aber nicht meine, das achte ich auch nicht und was ich nicht achte, das landet sehr schnell und ganz brutal als Abfall in der sprichwörtlichen Mülltonne. Wo aber Menschen wie Abfall behandelt und "entsorgt" werden, da haben wir genau die Tendenzen der Selbstentwertung, die wir als sogenannte Antifaschisten immer wieder vorgeben verhindern zu wollen! Merken wir, daß wir ein Haus schwersten Widerspruchs sind, wenn einerseits Gewalt ablehnen, gleichzeitig aber den Überfall auf das geschützte Menschenbild zulassen und sogar noch in Gesetze gießen?
Liebe "machen"?
Warum leiden wir Menschen so sehr an der krankhaften Vorstellung Liebe "machen" zu können, als wäre die Liebe etwas das kein ausdrückliches Geschenk des Himmels an uns Menschen sei? Der Versuchung, Liebe zu "machen" verfielen bekanntlich schon Adam und Eva, die von Gott autonom sein wollten, was dann wiederum den Ausschluß aus dem Paradies nach sich zog. Da wir Menschen mehr oder weniger an dieser Wahnvorstellung leiden befinden wir uns alle im Konflikt mit Gott der nur auf eine Art lösbar ist: wir sollen die Liebe als ein Geschenk Gottes anerkennen und uns entsprechend durch Gebet und Demut und eine geschützte Atmosphäre darauf vorbereiten lernen! noch nie hat ein Mensch Liebe "gemacht", noch nie war Liebe "Chemie", noch nie fand ein Mensch Liebe durch Zufall. Gott schenkt uns die Liebe in Lichtblicken damit wir zur Einsicht kommen. wer hingegen die Ersatzmittel zur Liebe verkonsumiert, z.B. die Pornografie, macht sich schuldig.
Herzensbildung
statt reduzierte Aufklärung
Unsere gegenwärtige Aufklärung ist genau so wie sie die 68er geplant haben: Reduziert auf Kondome und Pornografiefreundlich. Daß das zu wenig bzw. zuviel für Aufzuklärende ist, sollte endlich zur Kenntnis genommen werden. Weder die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, noch die Aktion Jugendschutz, geschweige denn die sogenannte Pro-Familia oder die Kirche lehren auch nur einen Funken Herzensbildung, geben also allesamt keine echtere Orientierungshilfe. Im Gegenteil wird Kinder und Jugendlichen eine unsägliche Pleite überstülpt, die nichts anderes als einen schweren Verrat an der Liebe darstellt. Wenn wir nicht in der Lage sind dieser unseligen Entwicklung gegen zu steuern werden sich immer mehr Menschen an ihren reduzierten Vorstellungen von Liebe schwer verschlucken und ein Leben lang darunter zu leiden haben.
Schützende Moral ist kein Moralistentum!
Den Vorwurf Moralist zu sein bekommt man schnell zu hören und wenn man sich auch noch so nachvollziehbar für das geschützte Menschenbild einsetzt. Es hilft aber alles nichts: Unmoral hat noch nie zum Glück geführt, sondern im Gegenteil unzählige Menschen und ganze Völker in die Dekadenz und schlußendlich in die Selbstzerstörung getrieben. Es ist daher wichtig Moral als einen schützenden Damm gegen die Flut des Schlechten zu begreifen. Denn die Geister der Unmoral werden wir nicht mehr los, wenn wir nicht eine Minimalordnung schaffen, die skrupellosen Geschäftemachern grenzen setzen.
Tabus
Bedingt durch eine schlechte Aufklärung und heruntergekommene Moral haben wir die schlechte Lehre angenommen, daß Tabus negativ seien. Entsprechend wurden immer mehr Tabus eingerissen, gleichzeitig aber immer mehr Tabus gegen die Wahrheit der Liebe aufgerichtet. Daraus folgt: Je mehr Tabus wir einreißen desto ungeschützter verläuft unsere persönliche und gesellschaftliche Sicherheit. Das Tabus ihren Sinn machen kann niemand bestreiten der einmal etwas tiefer nachgedacht hat. Wer würde ernstlich bestreiten, daß Kinderpornografie ein Tabu sein muß? Wer würde ernstlich bestreiten können, daß Ehebruch, Mord, Diebstahl, Neid, üble Nachrede, Gotteslästerung usw. in die Schranke gewiesen gehört? Tabus haben ihren Sinn und sie sollten gesellschaftlich anerkannt sein. Ohne Tabus erleben wir Anarchie!
Ehebruchagenturen
Kaum eine Zeitung findet sich heute in der nicht irgendeine Annonce einer sogenannten Seitensprungagentur steht. Es gehört zu unseren Selbstverständlichkeiten die Verführung zu legalisieren und die Schutzgebote Gottes als rückständig zu betrachten und entsprechend auszugrenzen aus unserem täglichen Leben. wohin aber soll das führen? Das Geschäft mit der Sünde nimmt zu, das Schlechte wächst sich immer mehr aus. Oder um es frei nach Remarque zu sagen: "Wie Giftgas räkeln sich die Perversen in alle Höhen und tiefen der Gesellschaft und verhindern echtes Leben."
Der moralische Bankrott der Grünen
Bis in die 90er Jahre hinein verkündeten die Grünen in ihren Landesprogrammen und in ihrer Bundesdrucksache, daß der Sex zwischen Erwachsenen und Kindern straffrei zu sein habe, wenn er in sogenannter "Einvernehmlichkeit" geschehe. Jeder Widerspruch galt als rückständig!
Autismus
Jede Sucht, zumal die Sucht nach Hurerei, führt unweigerlich in die totale Ichbezogenheit und damit also in einer gefährliche Isolation und schlußendlich in den Autismus. Süchtige Menschen kennen nur noch sich selbst und fallen daher der Gesellschaft zur Last, weil sie nichts mehr zu geben bereit und in der Lage sind. Sucht ist immer ein Mangel an innerer Liebe. Wo aber die Liebe fehlt kann nur noch die Krankheit blühen und Selbstzerstörung blühen, die sich dann auch auf wie eine Seuche andere überträgt.
Kultivierte Schuld!
Das Christentum verlangt eindringlich vom Menschen zu seiner Schuld zu stehen, sie sich bewußt zu machen, vor einem Priester zu bekennen und zu bereuen, damit eine Lossprechung im Namen Jesu Christi erfolgen kann. Wir lehnen in unserer modernen Gesellschaft diesen Weg größtenteils ab. Stattdessen verdrängen wir die Schuld, verharmlosen, fördern und kultivieren sie. Damit aber machen wir uns in schwerer Weise schuldig und werden uns vor Gott einmal zu verantworten haben. Denn Christus hat uns gelehrt, daß wir niemanden verurteilen sollen, weil ja niemand von uns ohne innere Schuld ist. Christus hat aber niemals gesagt, daß wir deshalb der Schuld zustimmen, die Schuld verharmlosen und zu der Schuld schweigen dürfen.
Freiheit
Wer Freiheit im Sinne der Liebe definiert, weiß daß es ohne die Liebe Gottes kein wirkliches Gefühl der Liebe kann. Wer hingegen die Liebe Gottes verachtet und Freiheit stattdessen über alle möglichen Ersatzangebote zur Liebe hin definiert wissen will, der hat vom Wesen wirklicher Freiheit nichts verstanden und begibt sich stattdessen in die Sklaverei, die als Freiheit bezeichnet wird. Freiheit kann ohne Liebe niemals empfunden werden! unterhalb der Liebe aber ist eigentlich alles Sklaverei!
Der Mensch als Ware
in der Warengesellschaft
Wer auch nur entfernt ahnt, daß der Mensch aus Gott heraus geboren ist und mit einer unsterblichen und unvorstellbaren Seele ausgestattet, wie könnte der den Menschen jemals als käufliches Objekt betrachten? Tatsache aber ist, daß wir unzähligen Geschäftemachern ohne weiteres gestatten den Menschen genauso so betrachten und zu behandeln! Der Mensch als Ware in der Warengesellschaft ist bittere Realität geworden. Daß wir es gleichzeitig wagen von Errungenschaften der Demokratie zu reden, während gleichzeitig so viele Menschen seelisch schwer verletzt und dem Untergang preisgegeben werden, das ist ein Widerspruch für den wir im Gericht Gottes einen hohen Preis zahlen werden.
Was ist Gewalt
Nach vorherrschender Meinung geschieht sexuelle Gewalt nur dann, wenn sexuelle Praktiken nicht im "gegenseitigen Einvernehmen" stattfinden. Finden sie hingegen im gegenseitigen Einvernehmen statt, so findet angeblich keine sexuelle Gewalt statt und liegt daher im "grünen Bereich". Das bedeutet: Wenn Beispielsweise einen Frau nach einem Sadisten ruft und der Mann die Frau quält, so ist das OK. Ist das OK? Eine Frau die nach einem Sadisten verlangt hat mit Sicherheit eine kranke Seele. Eine kranke Seele aber will Gott letztlich mit Liebe heilen und erlösen. Wenn nun die Pornoindustrie kranke sexuelle Praktiken wie Sadismus, Masochismus und so weiter als Mittel der Verführung einsetzt, dann begeht sie das Verbrechen einen Menschen in seiner Krankheit zu bestätigen und die Krankheit zu vertiefen. diese Verhaltensweise aber widerspricht dem Gesetz der Liebe eklatant! es wäre ja auch nicht richtig wenn ein Therapeut eine hilfsbedürftige Frau in ihrer Krankheit bestätigt und dann schamlos ausnutzt. Bitte: wir sollten unsere Gedanken im sinne der Liebe Gottes neu ordnen und dem Schlechten eine Absage erteilen lernen.
Das gab es doch immer schon!
Dieses "Argument" habe ich schon oft zu hören bekommen, wenn ich gegen die ausufernde Pornografie klagte. Ja, das alles gab es immer schon! Banküberfälle gab es auch schon immer! Verbrechen gab es schon immer! Kriege gab es schon immer! Unrecht jeder Art gab es schon immer! Kann das aber im Resultat bedeuten das Unrecht zu verharmlosen, zu legitimieren und sogar noch mit staatlichen Gesetzen zu schützen?? Versteht noch jemand wie sehr sich das unrecht auswächst wenn kein Widerstand dagegen erfolgt!?
Maßlose Selbstentwertung
Wie sehr müssen wir an einer maßlosen Selbstentwertung leiden, daß wir den Ersatzangeboten zur Liebe mehr Vertrauen, Sehnsucht und Interesse entgegenbringen als dem Angebot echter Liebe und echter Zuwendung. Die Umkehrung der Werte ist auf einen schweren Mangel an Gebet und Vertrauen zu Gottes Liebe zurückzuführen.
Gebet ist die einzig mögliche Kontaktaufnahme des Menschen zum Reich der Liebe
Wer nicht zu beten vermag zeigt damit, daß er kein Vertrauen und kein Interesse an Gottes neuer Welt hat und läuft damit große Gefahr am Tage des Gerichts aus dem Reich Gottes ausgeschlossen zu werden. Die Bestimmung eines jeden Menschen ist zwar die Liebe, doch werden unbußfertige Seelen nach dem Wort Gottes das ewige Leben nicht sehen. Der Mangel an Gebet bedeutet eine innere Austrocknung der Seele, die Verschüttung des Herzens und die Versklavung des Geistes, bedeutet letztlich die eigene Auslieferung an das Schlechte, Laue, Unverbindliche.
Absahnen und den "Rest" stehenlassen?
Stellen sie sich bitte mal den Menschen als Rose und mit Dornen (der Selbstschutz) vor. Stellen Sie sich vor, daß diese Rose einfach vom Strauch abgerissen, ihrer Dornen beraubt, gerupft, auf den Boden geworfen und dort von vielen Füßen zertrampelt wird. Genauso sieht es vielerorts in der Liebe aus: Unsere reduzierte Aufklärung und die Pornografie lügt vor, daß Hurerei eine Bereicherung sei und lehrt das die innere Bewahrung zur Liebe nichts anderes darstellt als Prüderie. Wer vom Menschen die Sahne nimmt und den "Rest" stehenläßt, verurteilt sich selbst und erweist sich als lieblos.
Verkümmerung durch Pornografie
Die sucht nach Pornografie bezieht sich ausschließlich auf das Geschlechtsorgan. Der Körper als ganzes, das Herz, die Seele, der Geist bleibt von diesen Gefühlen (wenn keine wirkliche Liebe vorliegt) ausgeschlossen, also in einer kalten Wüste. Daraus folgt, daß die Sucht nach Pornografie das Herz, die Seele, den Körper und den Geist verkümmern läßt. Liebe will uns ganz erreichen, Sucht erreicht den Menschen jeweils nur punktuell, was aber niemals genügen kann!
Pornografie zeigt nur die Oberfläche!
Pornografie erfaßt keinen Menschen seinem Wesen nach, sondern immer nur die sexuellen Höhepunkte, die es eigentlich nur für kurze Zeit geben kann. Pornografie friert die Intimität ein und bietet sie als Bild das im Betrachter so starke Reize auslösen soll, daß alle sonstigen menschlichen Bezüge verloren gehen. Dabei ist der sexuelle Höhepunkt eigentlich Ausdruck einer vorherig aufgebauten Partnerschaft in Liebe, Freundschaft, Kameradschaft, Verantwortung usw. All dies fällt bei der Pornografie weg, es geht nur noch um den Höhepunkt, der beliebig austauschbar genossen werden kann, sofern nur ein Objekt der Lust greifbar ist. Wenn sich diese Sichtweise in den Verführten einprägt, kann es den Menschen nur noch als Objekt der Lust geben, nicht mehr aber den Menschen der vor der Sexualität den Aufbau einer tieferen Beziehung erleben will. Pornografie macht also den Aufbau einer tieferen Beziehung in Liebe und Verantwortung unmöglich und erweist sich so als Todfeind der Liebe!
Pornografie lebt von der
Zerstörung der Intimität
Da Sexualität auf Intimität angewiesen ist, Pornografie aber Intimität zum Geschäft macht und entsprechend in der Öffentlichkeit ausbreitet, wird die wirkliche Intimität zerstört und immer reizloser gemacht, jedenfalls bei den Konsumenten der Pornografie. Da aber das Geschäft mit der Pornografie auch weiterhin funktionieren soll, offeriert die Pornografie ständig neue Reize, die letztlich im Sadismus, Analverkehr, Kindersex, Tiersex usw. mündet. Wer den Weg der Pornografie beschreitet, braucht folglich immer neuere Kicks um Reize zu spüren. Pornografie ist damit ein weg in den Untergang und nicht zum Leben!
Keine öffentliche Aufklärung
gegen Pornografie!
Es ist eine traurige Tatsache, daß weder im Staat, noch in der Gesellschaft, noch in der Kirche in den vergangenen Jahrzehnten Pornografie kritisch beleuchtet und die echte Alternative, die Liebe hervorgehoben wurde. Dies beweist wie maßlos manipuliert wir sind und wie schuldig wir uns am geschützten Menschenbild machen und an der Würde des Menschen, von der nur noch den Worten nach soviel die Rede ist.
Pornografie zerstört Menschen,
Familien, Völker
Da Pornografie die Menschen Beziehungsunfähig macht, macht Pornografie die Menschen auch Familienunfähig. Wo aber die Familie in ihrem Kern getroffen wird, wird auch der Staat in seinen Grundfesten erschüttert. Pornografie darf daher nicht länger verharmlost werden!
Gericht über die Hurerei
"Denn das sollt ihr wissen: Kein unzüchtiger, schamloser oder habgieriger Mensch – das heißt kein Götzendiener – erhält ein Erbteil am Reich Christi und Gottes. Niemand täusche euch mit leeren Worten: All das zieht auf die Ungehorsamen den Zorn Gottes herab. Darum habt nichts mit ihnen gemein! Denn einst wart ihr Finsternis, jetzt aber seid ihr durch den Herrn Licht geworden. Lebt als Kinder des Lichts! Das Licht bringt lauter Güte, Gerechtigkeit und Wahrheit hervor. Prüft, was dem Herrn gefällt, und habt nichts gemein mit den Werken der Finsternis, die keine Frucht bringen, sondern deckt sie auf! Denn man muß sich schämen, vom dem was sie heimlich tun, auch nur zu reden. Alles, was aufgedeckt ist, wird vom Licht erleuchtet. Alles erleuchtete aber ist Licht. Deshalb heißt es: Wach auf, du Schläfer, und steh auf von den Toten, und Christus wird dein Licht sein." Epheser 5
Warnung vor der Unzucht!
"Hütet euch vor der Unzucht! Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb seines Leibes. Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib. Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört euch nicht selbst; denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden. Verherrlicht also Gott in eurem Leib!" 1 Korinther 18-20
"Und weil die Mißachtung von Gottes Gesetz überhand nimmt, wird die Liebe bei vielen erkalten. Wer jedoch bis zum Ende standhaft bleibt, der wird gerettet. Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, dann erst kommt das Ende." Matthäus 24/12-14
Warnung vor der Verführung
"Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals im tiefen Meer versenkt würde. Wehe der Welt mit ihrer Verführung! Es muß zwar Verführung geben; doch wehe dem Menschen, der sie verschuldet. Wenn dich deine Hand oder dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau sie ab und wirf sie weg! Es ist besser für dich, verstümmelt oder lahm in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen und zwei Füßen in das ewige Feuer geworfen zu werden. Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus und wirf es weg! Es ist besser für dich, einäugig in das Leben zu gelangen, als mit zwei Augen in das Feuer der Hölle geworfen zu werden. Hütet euch davor einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters." Matthäus 18/6-10
Trotz aller frohen Botschaft
spricht Jesus Christus mehr als 20 x warnend von der Hölle! Die Kirche begeht aus Lauheit und Bequemlichkeit und Angst den furchtbaren Fehler den ganzen Christus der Öffentlichkeit zu unterschlagen, weil sie ihn für unzumutbar hält, zumal in unseren Tagen. Sie zensuriert das Wort Gottes!! Das Wort Gottes wird für unzumutbar gehalten, die Taten die aus der Mißachtung des Wortes geschehen aber nicht!!! Erkennen wir den Widerspruch? Die Kirche unterschlägt die Drohbotschaft, und verkündet nur noch Frohbotschaft. Damit aber, daß sie die Drohbotschaft unterschlägt, wird die Frohbotschaft zu einem Helfershelfer des Schlechten, weil sich damit absolut jeder, auch unbußfertige Seelen, die nicht umkehren von ihrem bösen Treiben, auf die Vergebung ohne wenn und aber verlassen können. Können wir uns wirklich darauf verlassen? Hat Gott wirklich gesagt: Tut was ihr wollt, alle kommen in den Himmel und strafe kenne ich nicht?! Wer die Bibel so interpretiert lügt und fördert das Unrecht in der Welt!Liebe Leser,
Die allgegenwärtige Pornografie zeigt, daß es etwas schiefläuft in unserem Land, daß es keine Aufklärung und keinen Widerstand gegen Pornografie gibt. Wer einmal erkannt hat was Pornografie an Unheil im Menschen, in der Familie und im Staat anrichtet, muß ein Gegner der Pornografie werden, aber nicht alleine den Worten, sondern auch den Taten nach. Wir bitten sie sehr: Bringen Sie unsere Schrift in Umlauf! Kopieren Sie einzelne Seiten für öffentliche Aushänge, benutzen Sie unsere Argumente im Kampf gegen die Pornografie bei den Behörden, in der (schlafenden) Kirche, in der Gesellschaft, in den Schulen und nicht zuletzt in den Medien. Bitte beschweren Sie sich im Schutzinteresse der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen, Familien, im Schutzinteresse dieses Landes. Mahnen sie eine echtere Aufklärung an, die niemals nur auf Kondome reduziert sein darf! Wir sind ansprechbar für Sie und freuen uns sehr über ihre Beteiligung. Wir sind der Liebe diesen Kampf schuldig! Denn wenn wir nicht kämpfen, machen wir uns mitschuldig am Untergang des geschützten Menschenbildes. Die Liebe muß die Nr. 1 im Leben sein und nicht rücksichtslos isolierte Triebe. Es geht uns nicht darum Menschen zu verurteilen, die Fehltritte begangen haben, denn niemand voon uns ist ohne Schuld, wohl aber muß es darum gehen die Vergötzung der Pornografie in Frage zu stellen, die so viele seelisch kaputt macht, weil damit eine extreme innere Verunreinigung Hand in Hand geht. Die Klärgrube gegen die innere Verunreinigung ist die Beichte, die Buße, die Umkehr, die Jesus Christus uns in seiner großen Liebe und Gnade anbietet. Inneres Glück, Freiheit und echte Gegenwart kann niemals mit der Hurerei konform gehen.
Neckargemünd den 8.2.2000