Pro-Familia: Entkerntes Menschenbild

Das Menschenbild von Pro-Familia ist im wesentlichen entkernt, weil diese Organisation von sich behauptet menschlich zu sein, gleichzeitig aber 1992 nach eigenem Bekunden äußerte, über 75 % aller Abtreibungen in Deutschland in hauseigenem Familienplanungszentren durchzuführen. Das Menschenbild von Pro-Familia ist entkernt, weil die Seele des Menschen keinerlei Erwähnung findet und die Sexualität isoliert von der Liebe Gottes betrachtet wird. Die Hülle des Menschen und nicht sein inneres Wesen, wird als Diskusionsgrundlage angeboten. Die Würde und Freiheit des Menschen wird reduziert und kalt betrachtet und entsprechend vermittelt. Der Sexualität des Menschen weist man reine Lustfunktion zu und erwähnt (wenn überhaupt) geistig blind und taub,

Auswüchse der dekadenten Gesellschaft und täuscht Sorge und Anteilnahme vor, die aber nachweislich nicht wirklich vorhanden ist. Objekte kann Mann/Frau nämlich nicht meinen und nicht lieben!! Kein Mensch hält es unbeschadet aus nur Objekt zu sein! Wenn Liebe und Sexualität nicht mehr zusammengehören müssen, dann wird die Sexualität des Menschen zu einem beliebigen Spielball und der Untreue geopfert, bis hin zum Verschleiß einer großen göttlichen Eigenschaft: Der Bindungsfähigkeit. Erlaubt ist nach dem Weltbild der Pornografie, deren ausdrücklicher Verfechter Pro-Familia ist, was zwei oder mehrere Menschen in sogenannter "Einvernehmlichkeit" beschließen, auch wenn diese Einvernehmlichkeit das geschützte Menschenbild mißachtet. Wie ist es möglich ein entkerntes Menschen- und Weltbild auszuhalten ohne dabei innerlich kalt und berechnend zu werden, ohne dabei die Seele bis zum Skelett abmagern zu lassen, ohne dabei nach völlig falschen Inhalten zu gieren? Inmitten materiellen Wohlstands erfahren wir in dieser Welt eine enorme innere Armut und je größer die innere Armut wird, desto intensiver wird diese durch den Materialismus, durch Untreue gegenüber Menschen, Natur und Liebe "bekämpft" bzw. attackiert. Der Kampf geht also in die völlig falsche Richtung, geht in Richtung Krampf und Verhärtung und demzufolge in das Aufblühen von immer mehr Krankheiten, bis hin zu Hass und Verzweiflung. Wir nennen uns eine Wertegesellschaft inmitten von Gegenwerten zur Liebe und Treue! Aufklärung nennt man die Verblendung, Aufklärung nennt man die Anleitung zur Bindungsunfähigkeit! Wer die Wege der sogenannten Pro-Familia von Ihren Anfängen bis zur Gegenwart verfolgt, muß entsetzt über diese Organisation sein.

Pro-Familia wurde 1946 in Hamburg gegründet und finanziert seine Tätigkeit (Stand 1992) zu 73,33% direkt aus öffentlichen Mitteln des Bundes. Als Vordenker Pro-Familias muß man den schottischen Pfarrer Thomas Robert Malthus (1766-1834) erwähnen, der ein zentrales Problem Englands in der starken Vermehrung unterer sozialer Schichten sah und sich darum besonders gegen die englischen Armengesetze wandte, da diese die Vermehrung der armen Bevölkerung begünstigen würden. Später wurden die Gedanken des Pfarrer Maltus gegen den Bevölkerungszuwachs unter dem Überbegriff "Geburtenkontrolle" zusammengefaßt, also Empfängnisverhütung und Abtreibung. Galton Francis, ein Cousin Darwins, prägte den Begriff der "Eugenik" (Lehre von der guten Rasse) Galton hielt es für wichtig den "besseren" Teil der menschlichen Rasse zu fördern und den "schlechteren" zu dezimieren. Mit Beginn des 20. Jh. fanden eugenische und rassehygienische Vereinigungen und Konferenzen starken Zulauf, einige Jahrzehnte vor der Machtergreifung der Nazis. Margeret Sanger, amerikanische Feministin, Gründerin der "Birth Control Liga", später umbenannt in "Planned Parenthood Federation of America", Schwesterorganisation der Pro-Familia, war treibende Kraft z.B. für die "6. Internationale Geburtenkontroll- und Neomalthusianische Konferenz" (benannt nach oben genanntem Pfarrer) 1921 in New York und die Weltbevölkerungskonferenz 1927 in Genf. Dort traf sie mit Hans Harmsen, dem späteren NS-Rassehygieniker und Gründer von Pro-Familia zusammen und begeisterte ihn für die Geburtenkontrolle. Margaret Sanger gründete 1948

die "International Planned Parenthood Federation (IPPF), den Dachverband, dem Pro-Familia angehört. Hitlers "Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" vom 14. Juli 1933 und seine sonstigen Wahnideen von minderwertigen Rassen haben den Ursprung keineswegs nur in ihm selber! Auf einer Sitzung der "Deutschen Arbeitszentrale für Geburtenregelung", an der u.a. der späteren Pro-Familia Gründer Hans Harmsen und Anne-Marie Durand-Wever teilnehmen, wird festgehalten: "Besonders wichtig erscheint die eugenische Indikation. Es ist untragbar, daß ein großer Teil der Volkskraft und des Volksvermögens zur Aufzucht und Erhaltung minderwertiger Elemente verwendet werden muß, die dann Hilfsschulen, Irrenanstalten usw. füllen." Harmsen forderte eine bessere Erfassung der "Minderwertigen" zu denen auch sozial sehr schlecht gestellte und sonstige unerwünschte Personen automatisch gehörten (angebliche Erblichkeit des Charakters, der Moral etc.). Solche Fußspuren betrat Hitler einige Jahre später nicht von jetzt auf gleich, sondern nur weil die dazu notwendige Vorarbeit von jenen Leuten geleistet worden war, die ihre Ziele von der intensiven Verbreitung der Abtreibung (und zwingend in derem Gefolge auch der Pornografie!!) auch in der darauffolgenden Demokratie nicht zu verleugnen brauchten, sondern unter neuer Demokratiekonformer Wortwahl weiterverfolgten. Um was geht es der sogenannten Pro-Familia bei der Abtreibung heute? Was treibt sie an Tag für Tag Tausende unschuldige Kinder im Mutterleib zu töten? Wer oder was bewegt diese Institution? Auf was berufen Sie sich? Abhängig sind die Verfechter rigoroser Geburtenkontrolle jedenfalls von keiner wie auch immer gearteten politische Gesellschaftsform, denn sie passen sich überall an, egal ob Kommunismus, Materialismus usw.

Wir hatten als Verein MUT e.V. mit der sogenannten Pro-Familia vor einigen Jahren eine lange Konfrontation. In der Pro-Familia Vertriebsgesellschaft wurden unter der Katalogrubrik "Partnerschaft & Sexualität" u.a. die Pornobuchserie "Mein heimliches Auge" angeboten. Im wesentliches handelte es sich in diesem mehr als 10 Bändigen Werk um Erwachsenenpornografie, allerdings auch um eine größere Anzahl Darstellungen kinderpornografischer Art. Zu sehen sind z.B. Handzeichnungen in denen eine Mutter von einem Hund gedeckt wird und ein etwa 3jähriger Bub dabei onanierend zuschaut. Zu sehen z.B. Rotkäppchen, die es nackt mit dem Wolf treibt und dazu viele Geschichten, in denen Kinder Sexualkontakte mit Erwachsenen haben, die den Kindern angeblich nicht schaden. Wir griffen Pro-Familia dafür auf allen Ebenen an, erstatteten u.a. auch Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft. Als die Pro-Familia daraufhin eine Geldbußbescheid erhielt und diese Geschichte starke Verbreitung in den Medien fand, unter anderem auch wegen anderer sogenannter Aufklärungsschriften, löste sich Ihre Vertriebsgesellschaft auf. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" nahm Pro-Familia ausdrücklich wegen unserer Pornografievorwürfe unter Schutz! Die sogenannte Pro-Familia haben wir in der Vergangenheit oft angegriffen und konnten immer wieder Teilerfolge erreichen. So wurden eine ganze Reihe unerträglicher sogenannter "Aufklärungsbücher" für Kinder im Vorschulalter, z.B. "Lieben kuscheln schmusen", in seinen schlimmsten Auswüchsen abgeändert. Auch Eingaben beim Oberschulamt hatten den Erfolg, daß wegen einem Pro-Familia Aufklärungsfilm "Wo komme ich eigentlich her" alle Schulen BW angeschrieben wurden, daß dieser Film nicht länger empfohlen werden könne. Im wesentlichen versucht dieser Film Kinder auf den sogenannten "Liebesknall" aufmerksam zu machen, den Erwachsene beim Geschlechtsverkehr erleben. Neugierige Kinder können dieses "Liebesknall"-Rätsel dann nur durch eine möglichst frühe Erfahrung lösen.

Es lohnt sich für den Schutz der Kinder zu kämpfen! Wir könnten dazu sehr viele Beispiele angeben. Es lohnt sich jetzt auch überall bessere Aufklärung anzumahnen!