Aus der «Großen Botschaft von La Salette» von 1846:
Bei der Erscheinung der Gottesmutter in den
französischen Seealpen erhielt das Seherkind Melanie ein Geheimnis, das aber nach dem Wunsch Mariens «nicht
immer verborgen bleiben soll». Aus der
Niederschrift von 1879, die
auch in die Hände von Papst Pius IX. gelangte, zitieren wir:*
«Gott wird in noch nie dagewesener Weise strafen! Wehe den Bewohnern der Erde! Gott wird seinen ganzen Zorn ausgießen,
und niemand wird sich der vielen Geißeln entziehen können. Die Führer des
Gottesvolkes haben das Gebet und die Buße vernachlässigt, und der Dämon hat
ihren Verstand verdunkelt. Sie sind jene irrenden Sterne geworden, die der alte
Widersacher mit seinem Schweif hinter sich herzieht, um sie zu vernichten. Gott wird der alten
Schlange erlauben, Zwietracht unter den Regierenden, in allen Gesellschaftsschichten und Familien
zu säen. Man wird körperliche und seelische Qualen erleiden.
Die Menschheit steht am Vorabend der schrecklichsten Geißeln und der größten Umwälzungen; man muß sich darauf gefaßt machen,
mit eiserner Rute regiert zu werden und den Kelch
des göttlichen Zornes zu leeren ...
Die Dämonen werden den Glauben Stück für Stück
untergraben, sogar bei gottgeweihten Personen und sie auf eine Weise blind machen, daß
sie den Geist dieser bösen Engel annehmen ... Viele werden ihren Glauben
ganz verlieren und viele Seelen mit ins Verderben reißen.
Schlechte Bücher wird es im Überfluß
geben, und die Geister der Finsternis werden
überall Gleichgültigkeit und Kälte imJ)ienst Gottes verbreiten ... Es
wird Kirchen geben, in denen man diesen Geistern
dient...
Wehe den Kirchenfürsten,
die nur danach trachten, ihre Macht zu erhalten und
mit Hochmut herrschen. Der Stellvertreter meines
Sohnes wird viel zu leiden haben, weil die Kirche eine Zeitlang großen Verfolgungen ausgesetzt sein wird. Es wird
eine Zeit der Finsternis sein, und die Kirche wird
eine schreckliche Krise durchmachen. Da der Glaube an Gott in Vergessenheit
geraten ist, will sich jeder selber führen und sich
über seinesgleichen erheben. Man wird die Vollmacht
der Kirche abschaffen, Ordnung und Gerechtigkeit mit Füßen treten. Überall wird Mord, Haß, Mißgunst, Lüge und Zwietracht herrschen, und man
wird weder das Vaterland noch die Familie lieben ... Die Regierungen werden alle
das gleiche Ziel verfolgen, das darin besteht, jeden religiösen Einfluß zu beseitigen, um dem
Materialismus, Atheismus, Spiritismus und allen Arten des Lasters Platz zu machen...
Man wird Greuel und Entweihungen an heiliger Stätte
sehen. In den Klöstern werden die «Blumen der Kirche»
verwesen, und der Dämon wird sich als König der Herzen aufspielen ... Die Unordnung,
Ausschweifungen und die Liebe zu fleischlichen Genüssen werden auf der ganzen
Welt verbreitet sein...
Dann
folgt ein allgemeiner Krieg,
der furchtbar sein
wird. Die Bösen werden ihre ganze Bosheit entfalten... Man
wird sich gegenseitig umbringen und niedermetzeln bis in die Häuser hinein.
Beim ersten Hieb seines zornblitzenden Schwertes
werden die Berge und die ganze Natur vor Entsetzen erbeben, weil die Verkommenheit und die
Verbrechen der Menschen zum Himmel schreien. Paris wird niedergebrannt und Marseiile verschlungen werden. Mehrere große Städte werden
erschüttert und durch
Erdbeben untergehen. Man wird glauben, alles sei
verloren; es herrscht nur mehr Mord, und man hört
nur noch Waffenlärm und Gotteslästerungen.
Die Gerechten werden
viel leiden; ihre Gebete, Buße und Tränen werden zum Himmel steigen. Das ganze Gottesvolk
wird um Verzeihung und Barmherzigkeit flehen und meine Hilfe und Fürsprache
anrufen. Dann wird Jesus Christus durch einen Akt seiner
Gerechtigkeit und in
seiner goßen
Barmherzigkeit für die Gerechten seinen Engeln
befehlen, alle seine Feinde zu vernichten. Mit einem Schlag werden die Verfolger der Kirche
Christi und alle Menschen, die sich der Sünde ergeben haben, zugrunde gehen,
und die Erde wird wie eine Wüste sein. Danach wird
Friede sein und die Versöhnung Gottes mit den
Menschen. Man wird Jesus Christus dienen, ihn anbeten und verherrlichen. Die
Nächstenliebe wird überall aufblühen. Die neuen
Herrscher werden der rechte Arm der heiligen Kirche sein, einer starken Kirche, die demütig, fromm, arm sein wird und
eifrig in der Nachahmung der Tugenden Jesu Christi. Das Evangelium wird überall gepredigt werden. Die Menschen werden große Fortschritte im Glauben machen, weil Einigkeit unter den Arbeitern (Priestern)
Jesu Christi sein wird, und man in der Furcht Gottes
leben wird...»
Botschaften Jesu und Marions
von 1954 -1956 an die stigmatisierte Schwester Helena Aiello, Cosenza (Süditalien)
Die Ordensfrau starb am 20. Juni 1961 in Cosenza, südwestlich von Tarent. 40 Jahre
lang trug sie die Wundmale Christi und hatte
ähnlich wie Therese Neumann von Konnersreuth während der Freitagsleiden die Gabe, in fremden Sprachen zu reden;
außerdem erhielt sie Visionen und Botschaften. (Von letzteren wurden drei in deutscher Übersetzung, mit
kirchlicher Druckerlaubnis verbreitet unter dem Titel «Ergreifende Rufe Gottes an die moderne Welt»,
Abdruck aus «Der Große Ruf» Jahrgang
1957/58/60, Credo-Verlag, Wiesbaden - nachfolgend einige Auszüge).
Erste
Botschaft
Am 16. April 1954 erklärte ihr Jesus:
«Sieh,
meine Tochter, wie mich die Sünden der Welt
verwundet haben. Die Welt ist völlig in Unsittlichkeit versunken und hat sich in eine Flut der Verdorbenheit erniedrigt. Die Regierungen der
Völker haben sich wie inkarnierte Dämonen erhoben,
und während sie von Frieden reden, bereiten sie den Krieg vor mit verheerenden Waffen, um ganze Nationen zu vernichten.
Sie sind undankbar geworden gegen mein heiligstes Herz, und meine Gnade mißbrauchend, haben sie die
Erde in einen Schauplatz von Verbrechen verwandelt. Zahllose Argernisse bringen die Seelen zum Ruin... besonders die Jugend.
Aufgewühlt und zügellos im Genuß der Freuden der Welt sind sie entartet in der Sünde. Das
schlechte Beispiel der Eltern führt die Familie zur Untreue,
anstatt zur Tugend und zum Gebet, das auf den Lippen vieler fast erstorben ist. Die Menschen leben halsstarrig in der Sünde. Streng
sind die Geißeln und Plagen, um sie auf den Weg Gottes
zurückzurufen ...
Dann
erschien mir die Gottesmutter, berichtet Schwester Helena. Sie
klagte: «. -. Mein Herz ist traurig .,. Bald wird die Welt heimgesucht werden mit großen Drangsalen, blutigen Revolutionen, schrecklichen
Orkanen und Überschwemmungen durch Ströme und
Meere. Rufe es hinaus, bis die Priester Gottes auf
meine Stimme hören und die Menschen warnen, daß die
große Strafe nahe ist.
Wenn die Menschen nicht durch
Gebet und Buße zu Gott zurückkehren,
wird die Welt in einen neuen, schrecklichen Krieg gestoßen werden. Tödlichste Waffen werden Völker und Nationen vernichten. In diesem gottlosen Krieg wird viel von dem zerstört werden, was die
Menschen aufgebaut haben. Dann vollzieht sich Gottes
Strafgericht. Feurige Wolken mit herniederfahrenden Blitzen und ein Sturm von Feuer
werden über die Welt hinweggehen,
eine solch furchtbare Geißel, wie sie die Menschheitsgeschichte
noch nie gesehen hat. Es wird 70
Stunden dauern (Hinweis auf die dreitägige
Finsternis). Gottlose werden beseitigt und zerschmettert. Viele werden für ewig verlorengehen, weil sie
in ihrer Sünde verharren. So wird man die Macht des Lichtes über die Finsternis
erfahren... (und) die Welt wird wenigstens teilweise
gerettet werden.»
Zweite Botschaft
Am Karfreitag, 8. April
1955 sagte die Gottesmutter
u.a.:
«Meine Tochter,... Dunkle und schreckliche Tage nähern sich. Die Menschheit ist durch die vielen furchtbaren Sünden in der Finsternis. Heute widerstehen die Seelen mehr denn je dem Anruf des Himmels, und sie lästern Gott, während sie sich im Sumpf der Sünde wälzen... Gottes Gerechtigkeit säumt nicht ihren Lauf zu nehmen. Furchtbar werden die umstürzenden Ereignisse auf der ganzen Erde sein, weil die Menschen wie zur Zeit der Sintflut den Weg Gottes verlassen haben und vom Geist Satans beherrscht sind! Die Priester sollen sich .... beeilen, die Andacht zu den beiden Herzen zu verbreiten. Meine Stunde ist nahe! Sie bringt den Triumph des Herzens meines Sohnes und meines unbefleckten Herzens als Mitlerin zwischen Gott und den Menschen... Die mit Schmutz besudelte Menschen wird im eigenen Blut gewaschen und Heimgesucht werden durch Krankheiten, Hunger, Erdbeben, Unwetter und Krieg. Die Menschen wissen das alles nicht und wollen sich nicht überzeugen lassen, daß meine Tränen offensichtliche Zeichen dafür sind und jene schmerzlichen Geschehnisse ankündigen, die über der Welt verhängt sind... Die Seelen werden nach der Schuld bestraft, die sie gegenüber der Gerechtigkeit Gottes auf sich geladen haben. Diese Augenblicke werden für alle schrecklich sein, da sich der Himmel mit der Erde verbinden wird... Einige Nationen werden gereinigt, andere hingegen ganz verschwinden.
Du wirst diese meine Botschaft an alle
übermitteln, damit die neue Generation erfährt, daß die Menschen zur rechten Zeit
gewarnt worden sind, um zu Gott zurückzukehren und Buße zu tun, und die
furchtbare Geißel hätte vermieden werden können.“
„Wann wird das alles geschehen?“ fragte Schwester
Helena. „Meine Tochter“, sagte die Gottesmutter, „wenn die Menschen es am wenigsten
erwarten, wird sich Gottes Gerechtigkeit erfüllen. Meine Liebe zu den Sündern
ist überaus groß, und ich tue alles, um sie zu retten. Siehe diesen Mantel, wie
groß er ist. Wenn ich nicht über die Welt gebeugt wäre, um alles mit müttelicher Liebe zuzudecken, so wäre das Ungewitter des
Feuers schon losgebrochen über die Völker der Erde. Dies ist der Mantel der
Barmherzigkeit für all jene, die reumütig zurückkehren. Mit der rechten breite
ich den Mantel über die Sünder aus, um sie zu bedecken und zu retten, mit der
Linken halte ich die Gerechtigkeit Gottes zurück, damit für die Menschheit die
Zeit der Barmherzigkeit noch verlängert werde....“
Später erschien ihr Jesus und erklärte: „Wie
viele Beleidigungen erdulde ich von den schlechten Christen und von den mit
geweihten Seelen. Sie lieben mehr die Geschöpfe als den Schöpfer. Ich will
Liebe, Sühne.... Gründet heilige Gemeinschaften. Sie werden an den Tagen der
Trübsal Katakomben sein.
Viele Sakrilegien
werden mir im Altarskrament zugefügt: sie werfen mich
in den Schmutz, verspotten und zertreten mich! Wenn sie doch bedenken würden,
daß ich lebendig und wahrhaft im Tabernakel bin... Ich will lebendige Monstranzen!....“
Am 7. November 1956 sagt die Gottesmutter u.a.:
„Tochter meines Herzens, ... Ich bin die Mutter
der Gerechten und der Sünder. Die Seelen
betäuben sich immer mehr mit der Sünde.... Arme Sünder! Keiner denkt an sein
Ende!... Weint mit mir, weil der Materialismus im vordringen ist. Der Feind
hält den Großteil der Menschheit in Sklaverei... Heute ist mehr denn je die
Zeit, Seelen zu retten. Die Menschen müssen Buße tun für ihre Brüder; das Heil
liegt in ihren Händen. Für jede Seele, die verlorengeht, seid ihr
verantwortlich....“
In diesen mitteilungen an Marguerite (3. Auflage, 585 Seiten, kirchliche Druckerlaubnis von G.M. van Zuylen, Bischof von Lüttich 11.2.1980) spricht Jesus oft von der gefährlichen, unheilvollen Lage der Menschheit. Mahnend weist er am 21.9.1966 darauf hin: „Meine Kinder, .... versteht doch vor allem die Notwendigkeit des Gebetes und der Entsagung. Eine furchtbare Bedrohung lastet auf der Welt! Muß ich euretwegen meine Stunde vorverlegen? Ihr seid unwissend und töricht, und wollt eurem Gott gleich sein. Seht euch vor, daß meine Barmherzigkeit nicht von meiner Gerechtigkeit verdrängt wird! Es ist genug! Kommt zur Besinnung! Andernfalls werde ich mich gezwungen sehen, euch zu nötigen. Dann werdet ihr Schreckensschreie ausstoßen. Betet, betet zu meiner Mutter! Sie alleine vermag meinen Zorn abzuwenden.“
Einen Monat später – am 25.10. 1966 – erklärt er
ergänzend dazu: „Das Wahre erscheint in den Augen der Menschen als
unbegreiflich. Sie erinnern sich meiner nur, um mir die Katastrophen
anzulasten, die sie erleben, und mir die Verantwortung dafür zuzuschreiben,
während sie alleine schuldig sind. Ich will den Frieden, nicht den Tod. Sie begreifen nicht und stürzen sich blindlinks in den Abgrund, der sich gähnend unter ihren
Füßen auftut. Und ihr frevelhaftes Verhalten schlägt mich grausam. Wenn die
Besinnung nicht kommt....was dann?“
Voraussagen
des heiligen Neilus, 4.Jh.
„Um
die Mitte des 20. Jahrhunderts, wenn die Zeit des Antichrists nahe sein wird,
verfinstert sich der Verstand des Menschen wegen ihrer fleischlichen Gesinnung.
Die Abweichungen von den Geboten Gottes und die Abwertung der menschlichen
Würde werden jene Epoche kennzeichnen. (..) Die Liebe wird schwinden. die
christlichen Hirten, Bischöfe und Priester werden verflachen; sie sind unfähig
den rechten vom falschen Weg zu unterscheiden. Die Sittengesetze und
christlichen Traditionen ändern sich. Die Menschen üben keine Bescheidenheit
mehr, dagegen herrschen Unmäßigkeit im Essen und Trinken und die
Habsucht...Luxus, Homosexualität, Terror und Mord nehmen überhand...; sie (die
Menschen jener Zeit) werden keine Gewissensbisse mehr haben. Wehe den Christen,
sie werden den Glauben verlieren, denn es gibt niemanden mehr, der ihnen das
Licht der Wahrheit zeigt. Die wenigen Getreuen werden sich von der Welt
zurückziehen und an heiligen Zufluchtsorten zusammenkommen. Überall werden sie
auf Hindernisse stoßen. In jener Zeit werden die Menschen von einem Ende der
Erde bis zum anderen miteinander sprechen können (telefonieren); sie werden wie
die Vögel in der Luft fliegen (Flugzeuge) und wie Fische in den Ozean tauchen.
Wenn sie dahin gelangt sind, werden diese Armen ihr Leben in Bequemlichkeit
verbringen, ohne zu wissen, dass dies eine Hinterlist Satans ist... Er wird sie
so weit verführen, .... den Glauben an die Existenz Gottes zu verlieren...“
Julie
Jahenny, Frankreich – 4. März 1891
Die
stigmatisierte Marie Julie Jahenny (1850- 1941) war mehr als 50 Jahre ans Bett
gefesselt, während der ganzen Zeit ohne Speise und ohne Schlaf! Ein schweres
Sühneleiden für die Sünden der Welt, für die Rettung der Seelen. Am 4. März
1891 gab Gott ihr in einer Vision Kenntnis von einem schrecklichen Geschehen.
Sie berichtet darüber (in Novaye Demain,
Paris 1905, S.358; zitiert in Prophetenworte Band I, Stocker,
S. 97 – Mediatrix-Verlag. D-8262 Altötting):
„Es
wird eine dreitägige Finsternis in der Natur eintreten; während drei Nächten
und zwei Tagen wird eine ununterbrochene Finsternis sein. Nur geweihte Kerzen
werden noch Licht spenden. In der Häusern der Gottlosen werden die bösen Geister
in abscheulichen Gestalten erscheinen. Die Luft wird erfüllt sein von ihren
entsetzlichen Gotteslästerungen. Wolken, rot wie Blut, werden am Himmel aufziehen;
das Krachen des Donners wird die Erde erbeben lassen. Unheilvolle Blitze werden
die Straßen durchzucken, zu einer Zeit, wo dies sonst nicht geschieht. Die Erde
wird bis in die Grundfeste erschüttert werden. Das Meer wird schäumende Wogen
über das Festland schleudern... Ganze Länder werden in einen unermesslichen
Friedhof verwandelt werden, mit Leichen von Gottlosen und Gerechten. Dann wird
eine große Hungersnot entstehen. Sehr vieles wird zerstört sein und dreiviertel
der Menschheit wird hinweggerafft sein. Dieses Unheil wird plötzlich fast auf
der ganzen Welt ausbrechen.“
Die stigmatisierte Lehrerin Th. Helena Higginson, gestorben 1905, schreibt 1880 in einem Brief an
ihren Seelenführer Pater Powell u.a. („Haupt christi, sitz der göttlichen Weisheit“, S. 87 – Neugra – druck, Feldmochingerstr. 383, München 50):
„Wäre es nicht aus Gehorsam, niemals würde ich es wagen,
die schrecklichen Dinge zu berichten, die mir gezeigt wurden. Ich sah mich, ich
weiß nicht wie und wo, an einen erhöhten Ort versetzt, von dem aus ich die Erde
überschauen konnte. Zuerst sah ich eine schwarze Wolke die Erde umhüllen. Es
war eine wirkliche, dichte Finsternis, Sinnbild der geistigen Finsternis, in
die sich die Menschen gestürzt hatten. Dann hörte ich das starke Rollen des
Donners; ich sah Blitze zucken, und es schien mir, als fielen feurige Kugeln
auf die Erde, ... Felsen zermalmend. Darauf hörte ich das gewaltige Rauschen
der Fluten, und ein schrecklicher Trauergesang entstieg
der Erde. Mich auf die Knie werfend, rief ich den Himmel um Verzeihung an,
durch das Blut und das bittere Leiden Jesu Christi, denn inmitten der
Finsternis konnte ich auf der Erde deutlich Sterne schimmern sehen, die
Tabernakel der Liebe.....
Dann hörte ich die Stimme unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus: „Verkünde, daß keiner von denen,
die mir angehören, verlorengehen wird!“
Ich kenne den Zeitpunkt nicht, wann all dies geschehen
wird, aber ich glaube soviel zu verstehen, daß die Ereignisse unsere Zeitepoche
bedrohen. Nach den furchtbaren Geschehnissen wird es nur wenige Menschen geben,
die nicht das Siegel unseres Herrn auf ihrer Stirne tragen; diese werden sich
jedoch zu Gott bekehren und sich gezwungen sehen, die Weisheit des Vaters in
der Person Jesu Christi zu lieben und anzubeten. Die Kirche wird dann großen
Frieden und tiefe Ruhe haben, denn Gott wird erkannt, angebetet und geliebt
werden. Man wird ihm wirklich und in Wahrheit dienen.“
Am 12. Januar erschien Ramonet
die Gottesmutter und sagte zu ihr: „Die Welt... ist in den dichten Nebel ihrer
schweren und zahlreichen Sünden gehüllt... Schreckliche Plagen und Ereignisse
werden sie von ihren Irrtümern und aller Unordnung befreien...“ Dann sah Ramonet
die Welt in Wolken gehüllt. Plötzlich tauchten...feurige Kugeln auf, die auf
sie zusteuerten... Wo sich die Explosionen entzündet hatten, ...dort war alles
zerstört. Anderswo erbebte die Erde und alles stürzte zusammen. Darauf kam eine
dichte Finsternis; die Erde verschwand in diesem Dunkel. (Nach seiner
Auflösung) erschien die Welt wieder... (Doch) eine entsetzliche Vernichtung
hatte stattgefunden. (Kerizinen – Erscheinungen und
Botschaften, 2. Aufl. 1983, S. 59-60, Paris-Verlag).