Versuchung


Christus spricht: "Wachet und betet, damit ihr nicht in Versuchung fallet"

Alle Versuchung kennt letztlich nur ein Ziel: Den Menschen in schwere Schuld zu verstricken, von der Liebe Gottes zu trennen und dem Tod und dem Gericht zu überführen. Weil die Versuchung aber immer auch eine Betäubung ist, wird sie in ihrer Gefahr sehr gerne herabgestuft, wenn nicht gar als wünschenswert, als "Selbstverwirklichung" dargestellt. Das böse Erwachen kommt aber immer!Denn die Selbstverwirklichung ist eine Form sich selbst zu verwirken und im Wort "Ausleben" steckt ja schon das Wort "AUS!", also der Tod... Jeder kann an sich selbst leicht Verführbarkeit feststellen, aber die Verführbarkeit bzw. die Verführung deswegen zu vergötzen, das ist Wahnsinn!

Im alten Testament heißt es dazu: "Denn der Reiz des Bösen verdunkelt das Gute und der Taumel der Begierde verdirbt den arglosen Sinn."
(Buch der Weisheit)

Christus hat vor der totalen Verführung auf Erden gewarnt und sie für die letzten Tage vorausgesagt. Christus spricht:

"Es muß ja Verführung geben, wie die Schrift sagt, doch wehe dem der zum Bösen verführt, es wäre besser er wäre nie geboren worden." (Math. Ev.)

Wer von uns kann ernsthaft behaupten kein Begünstiger schwerer Verführung zu sein? Unser Schweigen dazu spricht uns ja schon schuldig! Obwohl die Verführung immer eine Absage an die schützenden Gebote ist, die Verführung sich also als ein Feind der schützenden Gebote erweist, erklärt man sie weltweit zu einem wünschenwerten Wirtschaftsfaktor und Befriediger der Gier. Folglich ist die Verführung selber unser goldenes Kalb, um das wir wie betäubt tanzen, ohne ernsthaft an Umkehr zu dem einen, zum heiligen und lebendigen Gott zu denken. Quo Vadis? - diese Frage sollte sich jeder selbst einmal stellen! Gott kennt unsere Verdorbenheit und doch will er uns retten, wenn wir nur endlich eine innere absage an die Sünde machen und ihm unsere Schuld bekennen. Er alleine kann unsere innere Heilung bewirken! Lassen wir uns nicht täuschen vom breiten und bequemen Weg ins Verderben, vor dem Christus unmißverständlich warnt! Was wird es für ein furchtbares Erwachen geben, wenn uns die durchleuchtung des jüngsten Gerichts endgültig als Feinde echter Liebe entlarft und darum aus dem Reich der Liebe für immer verbannen muß! Warum wachen wir nicht in dieser späten Stunde endlich auf! Ohne häufiges Gebet gehen wir innerlich zugrunde! Wir brauchen auch die Stille, um zu einem selbstständigen Nachdenken zu kommen!