Wenn Kinder rauchen...
... wäre es eigentlich an der Zeit, daß Erwachsene sie an ihre Gesundheit ermahnen und mit gutem Beispiel vorangehen das Rauchen zu unterlassen. Die Standartausrede Erwachsener lauter aber: "Daran kannst du eh nichts ändern!"
Im vergangenen Sommer sah ich an einem Strand mehrere rauchende Kinder, die jüngsten im Alter von 9 Jahren. Jedes der Kinder hatte eine Packung Zigaretten vor sich liegen. Direkt neben den Kindern lagen Erwachsene, die das nicht im mindesten kümmerte. Ich sprach eine Frau an, ob denn niemand von Ihnen Anstoß daran nehme. Sie entgegnete mir, daß die Kleinen oft am Strand wären und rauchen würden, niemand habe jemals was gesagt.
Ich ging dann zu den Kindern hin und ermahnte sie den eigenen Körper nicht mit dem Rauchen kaputt zu machen. Anfänglich lachten die Kleinen und eine 13jährige sagte mir, daß mich das gar nichts angehe. Ich entgegnete ihr, daß mich ihre Gesundheit sehr wohl was angehe und bat sie doch einmal nachdenklicher zu werden. Ein 9jähriger meinte dann, er rauche, weil die 13jährige es auch tue. Jedenfalls unterhielten wir uns eine graume Zeit und meine Worte schienen nichts zu fruchten. Als ich mich dann aber entfernte kamen zwei 9jährige hinter mir her gelaufen und riefen: "Wir hören auf!" Ich ging nochmals zu den Kindern zurück und hatte plötzlich eine sehr ernste Gesprächsgrundlage mit ihnen. Ich sagte den Kindern, daß sie Ihre Gesundheit nur einmal hätten und wie schlimm es ist, wenn diese zugrunde gerichtet wird. Sie sollten nicht auf alle Verführungen reagieren, die kein gutes Ziel mit Ihnen hätten. Ich sagte ihnen dann, daß sie doch eine Seele hätten und als sie wissen wollten was das denn sei, erklärte ich ihnen, daß sie von Gott erschaffen seien, der sie wirklich liebe und Großes mit ihnen vorhabe, wenn sie sich nur auf ihn einlassen würden. Ich hob die große Wichtigkeit des Gebetes hervor und erntete ein Erstaunen, ja auch Freude der Kinder.
Ein Kind, das um seine Seele weiß, wird sich nicht so schnell entwerten lassen!
Als ich mich von den Kindern verabschiedete kamen noch 3 Mädchen im Alter von etwa 5- 8 Jahren mit mir ins Gespräch über die Seele im Menschen. Die Kleinen freuten sich sichtlich über das Gespräch und daß es jemanden gibt, der sie wirklich liebt und nicht verloren gibt. Ich sagte den Mädchen, daß auf der Welt viel im Argen liege, aber daß einmal der Zeitpunkt kommen werde wo Gott endgültigen Frieden schafft und das Böse nicht mehr zuläßt. Ich sagte den Kindern, daß ich für sie beten werde und daß auch sie das Gebet niemals vergessen sollen. Die Kinder versprachen mir immer an meine Worte zu denken und als ich mich von ihnen verabschiedeten liefen sie hinter mir her und meinten strahlend sie wollten sich nochmal verabschieden. Ich gab jedem der Kinder die Hand und als die Kinder traurig waren, daß ich ging, sagte ich zu ihnen, daß man im Glauben immer miteinander verbunden bleibt, zumal durch das Gebet, außerdem würden wir uns einmal im Himmel wiedersehen. Die Kinder haben wirklich einen glücklichen Eindruck gemacht!
Wie traurig ist es doch, wenn Eltern usw. es nicht für nötig erachten Kindern wirklichen Trost zu spenden und sie mit der Liebe Gottes vertraut zu machen. Ein Vater aus meinem Ort sagte mir einmal, daß seine Kinder nichts von ihm über den Glauben zu hören bekämen, sie sollten später selber entscheiden. Später ist es aber meist zu spät! Man entzieht den eigenen Kindern ja auch nicht die Nahrung und sagt: Entscheidet später ob ihr was essen wollt! Später sind sie verhungert! Und vor allem: Wenn die Kleinen keinen echten Trost erhalten, werden sie zwangsläufig falschen Trost suchen müssen! Kinder brauchen echte Orientierungshilfe durch die Liebe und Gerechtigkeit Gottes!
Diese eine Begegnung mit den Kindern war nicht nur für die Kleinen erfreulich, sie hat auch mir gezeigt, daß Gott gerade in den Kindern anwesend auf Erden ist. Wer den Kindern dient, der dient Gott!
Jesus Christus spricht:
"Hütet euch davor einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters."
Matthäus Evangelium